Hong Kong. Der Anbieter von multimodaler Projektlogistik Art Logistics mit Hauptsitz in Hong Kong hat einen multimodalen Frachtdienst von Singapur, Malaysia, Indonesien, Vietnam und Thailand nach Zentralasien ins Leben gerufen. Die Fracht wird zunächst von Jakarta, Hafen Kelang, Bangkok, Haiphong, Keelung und Singapur mit dem Schiff transportiert. Danach werden die Sendungen via Schiene durch den China-Korridor vom Hafen Lianyungang in Nordostchina zum kasachischen Grenzort Dostyk und dann in das größte Handelszentrum des Landes Almaty befördert. Das Unternehmen bietet den gleichen Service von der Grenze in andere zentralasiatische Länder wie z B. Usbekistan, Aserbaidschan und Kirgisistan an. „Die Route von China nach Zentralasien wurde in der Vergangenheit nur wenig genutzt, da große Erfahrung im Management von Schienentransporten notwendig ist. Art Logistics setzt ein Team von mehrsprachigen Spezialisten ein, die alle Dokumente prüfen. Dies sichert einen lückenlosen Transit der Fracht“, sagte Tatiana Serova, kaufmännische Leiterin von Art Logistics. Der Logistiker übernimmt die komplette Abwicklung des Tür-zu-Tür-Transportes und nutzt eigene Container. „Nicht jede Reederei besitzt Container-Drop-Off-Stellen in Zentralasien“, erklärt Serova. Zudem besitzt das Unternehmen eine eigene Containerflotte für ostwärtsgehende Fracht von Zentralasien nach China, um den Containerumsatz effizienter zu gestalten. Leere Container sind zudem auch für Sendungen nach Südostasien erhältlich. Die Transitzeit von Südostasien zu bedeutenden Handelszentren in Zentralasien wie Almaty beträgt um die 36 Tage, falls die Dokumente vor dem Versand vorbereitet wurden. (rup)
Multimodale Verbindung von Südostasien nach Zentralasien
Prüfung der Dokumentation erweist sich als entscheidendes Kriterium für reibungslosen Ablauf.