Frühestens im Sommer nächsten Jahres dürfte der brandgeschädigte Straßentunnel unter dem Montblanc-Massif zwischen Frankreich und Italien wieder für den Verkehr freigegeben werden. Als Grund für die neuerliche Verschiebung des Termins gab die französische Betreibergesellschaft ATMB Lieferengpässe bei einigen Materiallieferanten an. Ausserdem soll auf Drängen der Regierungen in Paris und Rom das Sicherheitsniveau im Bereich des Rauchabzugs noch einmal deutlich angehoben werden. Gegen einen Mitarbeiter, der zur Unglückszeit für den Verkehr im Tunnel verantwortlich war, ist kürzlich ein Untersuchungsverfahren eingeleitet worden. Nach einem Bericht des Dauphiné Libéré sollen die Ampeln damals erst 9 Minuten nach Auslösung des Katastrophenalarms auf Rot gestellt worden sein. ATMB hat diese Behauptung umgehend zurückgewiesen.
Montblanc-Tunnel: Wiedereröffnung erneut verschoben
Engpässe bei Materiallieferungen und weitere Verbesserungen der Sicherheitsmaßnahmen als Gründe genannt