Moldawien eröffnet seinen ersten Donauhafen

31.10.2006 17:30 Uhr

Bis Jahresende sollen sich die Investitionen in das Hafenprojekt auf 33 Millionen Dollar summieren

St. Petersburg. Der Binnenstaat Moldawien hat auf dem nur einen halben Kilometer langen Abschnitt, mit dem das Land an die Donau grenzt, einen Hafen in Betrieb genommen. Am 27. Oktober eröffnete Staatspräsident Wladimir Woronin für sein Land diesen „Zugang zu den Meeren“. Als erstes Objekt des zur Freihandelszone erklärten Hafens in Giurgiulesti wurde ein Ölterminal in Betrieb genommen. Das von Umweltschützern als Gefahr für das Donaudelta betrachtete Hafenprojekt wurde seit über zehn Jahren verfolgt. Finanziert haben es nun letztlich die EBRD sowie griechische und aserbaidschanische Investoren. Errichtet wurde der Hafen von der holländischen Firma EasEur Holding BV und deren Tochtergesellschaft Danube Logistics. Das Ölterminal hat eine Kapazität von zwei Millionen Tonnen jährlich und Lagerkapazitäten von 63.000 Tonnen. Darüber hinaus ist ein Trockenfracht- und ein Passagierterminal im Bau. Bis Jahresende sollen sich die Investitionen in das Hafenprojekt auf 33 Millionen Dollar summieren. (ld)

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