Die Deutsche Bahn AG will bis 2006 in die Netzinfrastruktur knapp 28,6 Milliarden und in die Verjüngung der Fahrzeugflotte etwa 10,2 Milliarden Euro investieren. Nach der Sitzung des Aufsichtsrates wurde zugleich bestätigt, dass die Verschuldung in Folge hoher Investitionen bis 2005 auf über 10,7 Milliarden Euro ansteigen wird. Damit liege man um 1,3 Milliarden Euro über den bisherigen Planungen, hieß es. Zur Weiterentwicklung der Führungsstruktur des Konzerns soll das Kerngeschäft auf den Güter- und Personenverkehr, die erforderliche Infrastruktur sowie die unmittelbar diese Geschäfte unterstützenden Aktivitäten konzentriert werden, teilte die Bahn weiter mit. Das Präsidium des Aufsichtsrates wies zugleich Vorwürfe des abberufenen Vorstandsmitgliedes der DB Netz AG, Thilo Sarrazin, zurück, der Bahnvorstand verschweige Risiken bei Großprojekten in seiner Planung. Die bisher festgestellten Risiken seien auf jeden Fall in der Finanzplanung bis 2006 berücksichtigt und soweit erforderlich durch Rückstellungen abgedeckt. (vr/jök)
Milliardenschwere Investitionen belasten die Deutsche Bahn AG
Das Unternehmen verschuldet sich bis 2005 auf über 10,7 Milliarden Euro