Düsseldorf. Bahn-Vorstandschef Hartmut Mehdorn will nach Informationen der "Rheinischen Post" schon in der kommenden Woche nach Asien und in die arabische Welt reisen, um Investoren für einen Börsengang des Unternehmens noch im November zu gewinnen. Wie die Zeitung unter Berufung auf Regierungskreise weiter berichtete, hat die Konzernführung die Zustimmung der Bundesregierung. Mehdorn werde von Finanzvorstand Diethelm Sack begleitet. Bei einem Erfolg der Gespräche könne die Teilprivatisierung noch Ende November über die Bühne gehen, hieß es weiter aus Regierungskreisen. Bahn-Aufsichtsratsmitglied Georg Brunnhuber sagte der Zeitung: "Ich unterstütze den zweiten Anlauf uneingeschränkt." Die Bahn dürfe jetzt nicht die Hände in den Schoß legen. Ursprünglich hatte der Bund am 27. Oktober 24,9 Prozent der Bahn-Aktien bei Investoren und an der Börse platzieren wollen. Das Vorhaben scheiterte angesichts der Turbulenzen an den Börsen wegen der Finanzmarktkrise. (dpa)
Medienbericht: Mehdorn will Bahn-Börsengang im November
Der Bahn-Chef plant in den kommenden Wochen eine Reise nach Asien und in die arabische Welt, um Investoren zu gewinnen