Wien. Der Lkw-Verkehr auf den österreichischen Sondermautstrecken hat im Jahresvergleich um 14 Prozent auf 4,9 Millionen Fahrten zugenommen, erfuhr die VerkehrsRundschau exklusiv von der Autobahngesellschaft Asfinag. Bei diesen Mautstraßen handelt es sich fast durchwegs um Alpen querende Autobahnen in Nord-Süd-Richtung. Das erhöhte Verkehrsaufkommen im Vergleichszeitraum Januar bis November verursachten mit plus 19 Prozent die "dicken Brummer", also Lkw-Züge mit vier oder mehr Achsen –, während um je rund drei Prozent weniger Zwei- und Dreiachser unterwegs waren. Die stärkste Zunahme wurde im Gleinalmtunnel im Zuge der Pyhrnautobahn (A 9) mit plus 75 Prozent registriert. Auf der Brennerautobahn (A 13) waren um 240.000 Lkw mehr unterwegs (+ 14 %). Einen Rückgang des Lkw-Aufkommens verzeichneten die Tauernautobahn (A 10) mit minus fünf Prozent und der Arlbergtunnel (S 16) mit minus zwölf Prozent. (jv)
Massive Zunahme bei Alpenquerung
Der Lkw-Verkehr auf Österreichs Sondermautstrecken – fast durchwegs Alpen querende Autobahnen – hat stark zugenommen.