Der Münchner Konzern wies in seinem Zahlenwerk für 2003 einen um 36 Prozent gesteigerten Jahresüberschuss aus und übertraf damit nach einem starken Schlussquartal die Markterwartungen. Auch für 2004 kündigte MAN dank eines florierenden Lkw-Geschäfts einen "kräftigen Ergebnisschub" an. 2004 erwartet MAN ein Umsatzplus von vier bis fünf Prozent. Wachstumsmotor des Konzerns sei momentan das LKW-Geschäft, das trotz rückläufigen Marktvolumens den Auftragseingang im vergangenen Jahr um vier Prozent auf 5,6 Milliarden Euro habe steigern können, so MAN-Chef Rudolf Rupprecht Das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) stieg im vergangenen Jahr auf bereinigter Basis auf 261 (Vorjahr: 213) Millionen Euro, unter dem Strich blieb ein Überschuss von 192 Millionen Euro. Positive Anzeichen sieht MAN bei der krisengeschüttelten Druckmaschinen-Tochter MAN Roland, die 2004 die Gewinnschwelle erreichen solle. "Ich glaube, mit etwas Glück können wir das schaffen", sagte der Firmenchef. Der MAN-Konzern hatte dort und in anderen Bereichen massiv die Kosten gesenkt und die Zahl der Mitarbeiter seit Anfang 2003 um insgesamt gut 2700 gesenkt. In diesem Jahr könnten nochmal 1000 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, sagte Rupprecht.
MAN nach Gewinnplus auch 2004 auf Wachstumskurs
Der Maschinen- und Nutzfahrzeughersteller MAN hat den Gewinn 2003 dank des Geschäfts mit Lastwagen um ein Drittel gesteigert und erwartet auch in diesem Jahr kräftige Zuwächse.