Kopenhagen. Der dänische Mischkonzern A.P. Moeller Maersk hat mit seiner Containerschifffahrt und anderen Aktivitäten erstmals in der Unternehmensgeschichte rote Zahlen eingefahren. Wie heute in Kopenhagen mitgeteilt wurde, machte das Unternehmen 2009 einen Nettoverlust von 5,5 Milliarden Kronen (740 Millionen Euro) nach einem Gewinn von 17,5 Milliarden Kronen im Vorjahr. Der Umsatz fiel von 312 Milliarden auf 260 Milliarden Kronen. Maersk betreibt die größte Containerschiff-Flotte der Welt und Hafenanlagen, ist in der Gas- sowie Ölgewinnung aktiv und unterhält Supermarktketten. Als Gründe für das schlechte Ergebnis nannte Konzernchef Nils Smedegaard Andersen den „historisch einmaligen“ Verfall der Frachtraten um fast ein Drittel sowie Überkapazitäten im Schifffahrtsmarkt. Man habe die Folgen durch schnelle Anpassungsmaßnahmen begrenzen können und rechne für das laufende Jahr wieder mit schwarzen Zahlen. (dpa)
Maersk erstmals in den roten Zahlen
Der dänische Mischkonzern A.P. Moeller Maersk hat vor allem mit seiner Containerschifffahrt Verluste eingefahren