Lübeck. Die Lübecker Hafengesellschaft (LHG) rechnet für das Jahr 2002 mit einem neuen Rekordergebnis. Bis Ende August seien in den Lübecker Häfen rund 15 Millionen Tonnen umgeschlagen worden, teilte die LHG am Donnerstag mit. Das seien rund 100.000 Tonnen mehr, als im Vorjahr. Man rechne damit, dass bis zum Ende des Jahres die Umschlagmenge des Vorjahres von 24,4 Millionen Tonnen übertroffen werde, sagte ein Sprecher. Damit bleibe Lübeck der größte deutsche Ostseehafen. Ende Juli hatte der Rostocker Hafen vorübergehend mit Lübeck gleichgezogen. Bis zu diesem Zeitpunkt waren nach Angaben der Hafen-Entwicklungsgesellschaft Rostock in beiden Häfen jeweils 13,2 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen worden. Damit hatten beide Häfen in Bezug auf den Umschlag erstmals seit 1990 gleichauf gelegen. Im Rostocker Hafen wurden im Jahr 2001 rund 20 Millionen Tonnen umgeschlagen. Zuwächse im Lübecker Hafen gab es nach Angaben der LHG vor allem beim Umschlag von Forstprodukten wie Papier und Zellulose. Rückläufig ist dagegen die Zahl der Reisenden im Fährverkehr, die gegenüber dem Vorjahr um 14,2 Prozent zurückging. Insgesamt wurden in den Lübecker Häfen zwischen Januar und August 447 000 Passagiere im Reise- und Ausflugsverkehr abgefertigt. (vr/dpa)
Lübecker Hafen bleibt größter deutscher Ostseehafen
Wachstumsbringer sind Forstprodukte wie Papier und Zellulose