Düsseldorf. Der Verband Spedition und Logistik Nordrhein-Westfalen e.V. warnte am Donnerstag vor den Auswirkungen von dramatischen Mengenrückgängen und Umsatzeinbußen im Speditions- und Transportgewerbe. Durch die Produktionsrückgänge, die Finanzkrise und den Konjunkturabschwung müssten die Unternehmer bereits jetzt Megeneinbrüche zwischen 30 und 40 Prozent realisieren, so der Verband in seiner Pressemitteilung. Dies habe für die Branche nicht nur ein denkbar schlechtes Herbstgeschäft, sondern auch außerordentlich ungünstige Voraussetzungen für das Jahr 2009 zur Folge. „Die Mauterhöhung darf deshalb nicht kommen und muss verschoben werden.“, sagt Wolfgang Stromps, Vorsitzender des Verband Spedition und Logistik Nordrhein-Westfalen, in einem Brief an Ministerpräsident Rüttgers. Er forderte Rüttgers darin unmittelbar zum Handeln auf. Um eine weitere Pleitewelle zu verhindern, wolle man in den nächsten Tagen offensiv an die Parlamentarier herantreten und das Land Nordrhein-Westfalen dazu bewegen, der geplanten Mauterhöhung in der Bundesratssitzung am 7. November nicht zustimmen. (ag)
Logistikverband gegen Mauterhöhung
Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Krise plädieren Spediteure in NRW für eine Mautverschiebung