Die EU-Kommission vergab mit umgerechnet 15 Millionen Mark die letzten Fördergelder des zum Jahresende auslaufenden Pact-Programms für den kombinierten Verkehr. Bedacht wurden 17 innovative Projekte, zu denen in Deutschland Vorhaben im Schienen- und Kurzstreckenseeverkehr der Kombiverkehr GmbH & Co.KG in Frankfurt/Main, der Lokomotion Projektgesellschaft mbH in München und der Verkehrsgesellschaft AG in Emden gehören. Die Hauptposten der diesjährigen Pact-Finanzen erhielten mit 44 Prozent Bahnprojekte und mit 29 Prozent Vorhaben im Kurzstreckenseeverkehr.
Das Pact-Nachfolgeprogramm Marco Polo, die Einrichtung von Hochgeschwindigkeits-Seewegen und Maßnahmen zur verbesserten Standardisierung im intermodalen Verkehr seien Teil einer neuen EU-Strategie zur Verlagerung des Gütertransports von der Straße auf andere Verkehrswege, sagte EU-Verkehrskommissarin Loyola de Palacio am 26. Juli in Brüssel. (vr/dw)