Riga. An der lettisch-russischen Grenze sind die LKW-Rückstaus merklich kürzer geworden. Die Wartezeiten betragen jetzt noch etwa 20 Stunden, aber nicht mehr 2,5 Tage wie im Sommer 2007, berichtet die Wirtschaftszeitung „Bisnes&Baltija“. Ursache dafür sei zum einen eine vereinfachte Abfertigung durch den russischen Zoll, so der Vorsitzende des lettischen Spediteursverbands, Valdis Trezins. Im Rahmen eines Experiments wurde dort die Abfertigung „an einem Schalter“ eingeführt sowie der Frachtverkehr in „einfache“ und „komplizierte“ Vorgänge geteilt. Zum anderen würden polnische und litauische Transporteure mit Ziel Russland wieder häufiger den kürzeren Weg durch Weißrussland wählen. Die dortigen Behörden verhielten sich inzwischen gegenüber dem Transitverkehr deutlich kooperativer. In der Vergangenheit schon bei kleinen Fehlern in den Dokumenten vom weißrussischen Zoll vorgenommene Frachtbeschlagnahmungen seien inzwischen eine große Seltenheit, so Trezins. (ld)
Lettisch-russische Grenzstaus schmelzen ab
Wartezeiten liegen bei etwa 20 Stunden: 1,5 Tage weniger als im Sommer 2007