Erfurt . Die Schaeffler-Gruppe hat die erste Rate von einer Million Euro für das Grundstück ihres geplanten Logistikzentrums an die Stadt Erfurt überwiesen. Die Konzernleitung habe bestätigt, dass sie trotz der wirtschaftlichen Lage an ihren Plänen für ihr neues Europa-Logistikzentrum festhalte, teilte die Stadt Erfurt am gestrigen Dienstag mit. Ursprünglich sollte der 80 Millionen Euro teure Bau im vergangenen Jahr begonnen werden. Da die Schaeffler-Gruppe zu diesem Zeitpunkt durch die Übernahme der Continental AG in Schieflage geriet, verschob sie die Investition auf Anfang 2010. In Erfurt will der Hersteller von Wälz- und Gleitlagern die bisher über Europa verstreute Lager- und Logistikzentren bündeln. Zunächst sollen auf dem 23 Hektar großen Areal nach Angaben der Stadt 250 Arbeitsplätze entstehen. Langfristig könnten bis zu 600 Stellen geschaffen werden. Die fränkische Schaeffler-Gruppe gehört zu den größten Familien-Unternehmen in Deutschland. Mit den drei Marken INA, LuK und FAG in den Sparten Automotive, Industrie und Aerospace erwirtschaftete das Unternehmen 2008 an über 180 Standorten weltweit einen Umsatz von rund 8,9 Milliarden Euro. Schaeffler beschäftigt rund 66.000 Mitarbeiter – davon rund 28.000 in Deutschland. (dpa/sv)
Lagerneubau: Schaeffler leistet Anzahlung
Die Schaeffler-Gruppe hat die erste Rate von einer Million Euro für das Grundstück ihres geplanten Logistikzentrums an die Stadt Erfurt überwiesen