Duisburg. Die Lage für die deutsche Binnenschifffahrt hat sich nach den Regenfällen der vergangenen Tage leicht entspannt. Die Wasserstände auf den wichtigsten Strömen stiegen um rund einen halben Meter. Auf Rhein, Donau und Elbe könnten auch größere Schiffe mit hohem Tiefgang Engpässe wieder bewältigen, teilte der Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt (BDB) mit. Volle Ladung sei zwar noch nicht möglich, die Versorgung der Industrie aber nicht gefährdet. „Notfallpläne können in der Schublade bleiben“, sagte BDB-Geschäftsführer Jörg Rusche. Den Vorhersagen nach steigen die Wasserstände in den nächsten Tagen weiter. An der Oberelbe entspannt sich die Lage allerdings langsamer als an Rhein und Donau. Um die Ströme überall ungehindert passieren zu können, müssen die Pegel noch deutlich steigen. Auch in Bodensee, Rheinzuflüssen, Talsperren und den natürlichen unterirdischen Wasserreservoirs herrscht noch Wassermangel. (dpa)
Lage der Binnenschiffer leicht entspannt
Nach Regenfällen der vergangenen Tagen sind die Wasserstände der wichtigsten Ströme gestiegen