Tom Tom Work, die Geschäftskundensparte des Telematikeranbieters Tom Tom, hat eine neue Funktion in seinem Onlineservice für das NFZ-Management geschaffen. Wie das Unternehmen jetzt mitteilte, erhalten Flottenmanager über den internetbasierten Dienst Webfleet ab sofort Informationen zu den CO2-Emmissionen ihrer Flotte und können so deren Einfluss auf die Umwelt minimieren. Laut Tom Tom Work errechnet die Technologie auf Basis der aufgezeichneten Streckenlängen und der Kraftstoffverbrauchsdaten automatisch den CO2-Ausstoß der Flotte. Anschließend gibt ein detaillierter Statusbericht Auskunft über den CO2-Ausstoß, der durch die LKW-Flotte sowie jedes einzelne Fahrzeug verursacht wird. (ag) Personalie - Im Vorstand der Deutschen Bahn ist künftig ein neuer Topmanager für Fragen der Technik verantwortlich. Der 53-jährige Ingenieur Volker Kefer wurde am Mittwoch vom Aufsichtsrat bestellt, wie der bundeseigene Konzern mitteilte. Der bisherige Chef der Tochter DB Netz übernahm den neu geschaffenen Vorstandsposten für Technik, Systemverbund und Dienstleistungen noch am selben Tag. Bahnchef Rüdiger Grube sagte, die Sicherheit des Betriebes sei "bei allem, was wir tun, stets das höchste Gut." Das neu eingerichtete Technikressort sei "die richtige Antwort auf die bestehenden Herausforderungen". (dpa) Bestürzung - Mit Bestürzung haben Werftarbeiter und Politik in Emden auf das drohende Aus für den Schiffbau auf den Nordseewerken reagiert. Der Mutterkonzern Thyssen Krupp hatte am Dienstag den Verkauf der Traditionswerft angekündigt. Das Familienunternehmen Siag Schaaf Industrie AG aus Dernbach im Westerwald will im niedersächsischen Emden Teile für Offshore- Windkraftanlagen bauen lassen. Der Betriebsrat sucht nun nach Wegen zur Erhaltung aller 1450 Arbeitsplätze. Emdens Oberbürgermeister Alwin Brinkmann (SPD) appellierte am Mittwoch an die Verantwortung des Thyssen Krupp-Konzerns. Die Werft müsse an geplanten Schiffbauaufträgen beteiligt werden. (dpa) Zertifikat - Der Fachspedition Karldischinger aus Kirchhofen bei Freiburg ist ein Schritt in Richtung Qualitätssicherung in der Lebensmittellogistik gelungen. Nach eigenen Angaben wurde der Mittelständler in der Kategorie IFS Logistic Standards Version 1 zum dritten Mal in Folge auf höherem Niveau zertifiziert. Dadurch ist die Rezertifizierung der Unternehmensabläufe nicht mehr jährlich, sondern nur noch alle anderthalb Jahre notwendig. Das Zertifikat belegt, dass Karldischinger die relevanten Logistikprozesse durch integrierte Standards sicherstellt und dem Kunden so durchgängig die geforderte Lebensmittelsicherheit gewährleistet. (ag)
Kurz vermeldet: 9. September 2009
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