Der angeschlagene Osnabrücker Autobauer Karmann muss erneut einen Rückschlag beim Umbau des Unternehmens verkraften. Die geplante Zusammenarbeit mit dem Wunstorfer Unternehmen EcoCraft beim Bau von Kleintransportern mit Elektroantrieb so genannten EcoCarriern, kommt nicht zustande. Wirtschaftliche und technische Gründe seien dafür verantwortlich, sagte heute ein Karmann-Sprecher. Früheren Angaben zufolge wollte Karmann noch in diesem Jahr 500 Rohfahrzeuge für EcoCraft bauen. Die Kleintransporter sollten dann von EcoCraft weiter bestückt und verkauft werden. (dpa) Politik Personalie - Die bisherige bayrische Wirtschafts- und Verkehrsministerin Emilia Müller (CSU) wird Europaministerin in der neuen Landesregierung. Der bisherige Bundestagsabgeordnete Martin Zeil (FDP) soll künftig im Kabinett von Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) das Wirtschafts- und Verkehrsministerium leiten. (sb) Sparkurs abgesagt - Das Konjunkturpaket der Bundesregierung wird über neue Schulden finanziert und führt in den nächsten beiden Jahren zu einer erheblichen Belastung des Bundeshaushalts. Der Sprecher des Bundesfinanzministeriums, Torsten Albig, sagte: „Die zusätzlichen Ausgaben für den Bund belaufen sich in den nächsten beiden Jahren auf jeweils rund fünf Milliarden Euro und müssen vollständig über zusätzliche Schulden finanziert werden.“ Zentraler Punkt des Pakets ist die Ankurbelung des schleppenden Autogeschäfts durch deutliche steuerliche Entlastung der Käufer von Neuwagen. (dpa) Null-Promille-Grenze - Autofahrer in der Slowakei müssen sich auch künftig an ein absolutes Alkoholverbot am Steuer halten. Das Parlament in der Hauptstadt Bratislava lehnte heute einen Gesetzesvorschlag von Gesundheitsminister Richard Rasi ab. Der Politiker hatte gefordert, eine Toleranzmenge von 0,5 Promille Alkohol im Blut außer Strafe zu stellen. Stattdessen soll nun weiter die Null-Promille-Regel gelten. (dpa)
Kurz vermeldet: 30. Oktober 2008
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