- Die russische Post meldet das Ende des Paket-Rückstaus, der auch den Versand von Eilsendungen nach Russland drastisch behinderte. Im Moskauer Internationalen Postamt, durch dessen Zollstelle über 80 Prozent der nach Russland eingehenden Sendungen laufen, gebe es keine unbearbeiteten Restbestände mehr. Das Amt sei nun bereit, neu eingehende Sendungen zu bearbeiten. Im März hatten sich bis zu 51.000 Pakete aus dem Ausland aufgestaut. Zur Lösung der Paketkrise war die Behörde zur Rund-um-die –Uhr-Arbeit übergegangen, auch waren zusätzliche Zöllner eingesetzt worden. Zur Lösung des Problems dürfte aber auch die wegen der Vulkanasche-Flugverbote über mehrere Tage ausgefallenen Flüge aus dem europäischen Raum beigetragen haben. Die Abfertigungskapazitäten sollen jetzt nicht mehr verringert werden, da wegen des boomenden Internet-Handels mit einer Zunahme der Paketsendungen um 15 bis 20 Prozent jährlich gerechnet wird. (ld) Seegüterumschlag - Schleswig-Holsteins Häfen haben im vergangenen Jahr die Weltwirtschaftskrise deutlich gespürt. Der Seegüterumschlag ging 2009 um 15,3 Prozent auf 33,9 Millionen Tonnen zurück. Von den vier größten Häfen des Landes konnte nur Kiel mit einem Warenumschlag von 3,2 Millionen Tonnen sein Vorjahresniveau halten, teilte das Statistikamt Nord am Mittwoch in Kiel mit. Gemeinsam mit den Häfen in Lübeck (17,5 Millionen Tonnen = minus 18 Prozent), Brunsbüttel (7,3 Millionen Tonnen = minus 14,8 Prozent) und Puttgarden (3,5 Millionen Tonnen = minus 14,6 Prozent) wurden hier 93 Prozent des Gesamtumschlags aller 30 Seehäfen des Landes geladen oder gelöscht. (dpa) Unternehmen Kooperation - Die zum Software AG-Konzern gehörende IDS Scheer AG hat das Pharmaunternehmen Daiichi Sankyo bei der Prozessstandardisierung und der Einführung der SAP Logistikfunktionen in allen europäischen Niederlassungen unterstützt. Innerhalb von dreizehn Monaten wurde dabei in zwölf Tochtergesellschaften SAP für die Bereiche Vertrieb und Materialwirtschaft eingeführt und gleichzeitig eine automatisierte Schnittstelle zu den zentralen Logistikdienstleistern implementiert. Daiichi Sankyo sei damit auf dem Weg zu europaweit einheitlichen Logistikprozessen und einer transparenten Wertschöpfungskette, heißt es in einer Mitteilung. (ab) Flugverkehr - Die amerikanische Fluggesellschaft US Airways ist nach dem Krisenjahr 2009 wieder in den Steigflug übergegangen. Im ersten Quartal 2010 kletterte der Umsatz um fast acht Prozent auf 2,65 Milliarden Dollar, wie die Gesellschaft am Dienstag in Tempe (US-Bundesstaat Arizona) mitteilte. Unter dem Strich halbierte das Unternehmen seinen Verlust im saisonbedingt schwachen ersten Jahresviertel von 103 Millionen im Vorjahreszeitraum auf 45 Millionen Dollar. "Die Verbesserung wäre noch stärker ausgefallen, wenn nicht die extremen Winterstürme an der US-Ostküste uns und viele Wettbewerber belastet hätten", sagte US-Airways-Chef Doug Parker. Fluggesellschaften in aller Welt waren seit Mitte 2008 schwer von der Wirtschaftskrise getroffen worden. Die Nachfrage brach ein, die Ticketpreise sackten in den Keller. Etwa seit dem Jahreswechsel ist die Luftfahrtbranche wieder im Aufwind. Eine anvisierte Fusion mit dem Konkurrenten United Airlines hatte US Airways vor wenigen Tagen abgeblasen. (dpa)
Kurz vermeldet: 29. April 2010
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