Kurz vermeldet: 28. Juli 2008

28.07.2008 17:26 Uhr
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Aktuelle Kurznachrichten und Unternehmensmeldungen des Tages

PolitikRuhrgebiet -

Die Planung weiterer Umweltzonen zur Verringerung des krebserregenden Feinstaubs kommt in Deutschland nur allmählich voran. Die Zahl der seit Jahresanfang in 12 Städten eingeführten Zonen, die für Altwagen mit hohem Rußpartikel-Ausstoß tabu sind, dürfte in diesem Jahr auf mehr als 20 anwachsen. Das ist das Ergebnis einer dpa-Umfrage in den 16 Bundesländern und von Experten-Schätzungen. Nach Berlin, Köln, Hannover, Stuttgart und anderen Regionen werden zum 1. Oktober Frankfurt am Main, München und etliche Städte im Ruhrgebiet mit Umweltzonen hinzukommen. (dpa) Unternehmen Quartalszahlen - Der Logistikdienstleister TNT hat im zweiten Quartal 2008 wegen der steigenden Treibstoffkosten und einem geringeren Volumen im Expressgeschäft weniger verdient als erwartet. Das niederländische Unternehmen wies am Montagmorgen für den Zeitraum einen Rückgang beim Nettoergebnis um 16 Prozent auf 205 Millionen Euro aus. Der Umsatz erhöhte sich um 4,5 Prozent auf 2,81 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) verringerte sich im 2. Quartal 2008 um 1,8 Prozent von 330 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 324 Millionen Euro. „Der starke Anstieg der Treibstoffpreise im 2. Quartal und die allgemeine Wirtschaftslage hatten Auswirkungen auf unsere Kunden und unser Unternehmen“, sagt Peter Bakker, Vorstandsvorsitzender von TNT. (szs) Verkehr Treibstoffpreise - Hohe Treibstoffpreise treffen auch den Schiffsverkehr. „Volle Fahrt voraus“ heißt es deswegen bei den Reedereien im Norden schon lange nicht mehr. Nicht nur Containerriesen lassen sich auf ihren Routen nach China oder Südamerika mehr Zeit. Auch auf der Ostsee und im Verkehr zu den Nordseeinseln wird zum Teil langsamer gefahren, um Treibstoff zu sparen. Selbst Kapitäne auf kleiner Fahrt müssen mit dem Gashebel sensibler als früher umgehen. Zuschläge zum Fahrpreis sind eine andere gewählte Möglichkeit, um wirtschaftlich fahren zu können, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa ergab. (dpa) Zollformalitäten - Der Niedersächsische Industrie- und Handelskammertag (NIHK) hat einheitliche Zollformalitäten für die See- und Binnenhäfen in der EU gefordert. Schiffe, die zwischen zwei EU-Häfen Waren transportieren, müssten nach wie vor die kompletten Zollformalitäten abwickeln, teilte der NIHK am Montag mit. An Land gebe es schon seit 1993 freien Warenverkehr. Dies sei ein nicht hinnehmbarer Wettbewerbsnachteil für die Schifffahrt. Ein entsprechender Hinweis müsse im nationalen Hafenkonzept eingefügt werden, das derzeit vom Bundesverkehrsministerium erarbeitet werde. (dpa)

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