Kurz vermeldet: 22. April 2010

22.04.2010 10:20 Uhr
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Aktuelle Kurznachrichten und Unternehmensmeldungen des Tages

VerkehrSeehafen

- Im Rostocker Seehafen wird an diesem Wochenende der 50. Geburtstag gefeiert. Auch wenn die schmerzlichen Verluste des Jahres 2009 mit einem Minus von rund 20 Prozent beim Güterumschlag noch nicht ganz verdaut sind, hat der einzige Universalhafen an der deutschen Ostseeküste nach Ansicht seines Geschäftsführers Ulrich Bauermeister eine sehr gute Perspektive. Ein Glanzlicht bleibt der Kreuzfahrthafen Warnemünde, der 2010 mit 113 Anläufen von 33 Schiffen und 350.000 Reisenden auf einen Passagierrekord zusteuert. Vom Rostocker Hafen sind 12.500 Arbeitsplätze in der Region abhängig. (dpa) Unternehmen Normalisierung - Nach tagelangem Stillstand wegen der Aschewolke nach einem Vulkanausbruch auf Island läuft der Frachtverkehr am DHL-Frachtdrehkreuz in Leipzig wieder normal. In den vergangenen Tagen hätte sich trotz Luftraumsperrung keine Fracht am Drehkreuz gestapelt, sagte ein DHL-Sprecher am Donnerstag. Ein Großteil der Sendungen sei auf Lastwagen umgeladen oder mit der Bahn transportiert worden. In der Nacht zum Freitag soll wieder endgültig Normalität einziehen. Dann werden DHL zufolge wieder 100 Flüge pro Nacht am Flughafen Leipzig/Halle abgewickelt. (dpa) Rückstau - Logwin rechnet für die nächsten zwei Wochen mit erheblichen Behinderungen und Laufzeitverzögerungen im Flugverkehr, sowie mit einem Anstieg der Luftfrachtraten. Dies geht aus einer Unternehmensmitteilung hervor. Zur Begründung heißt es, es habe sich ein "enormer Rückstau an Luftfrachtsendungen gebildet", der von und nach Asien besonders groß sei. Die meisten Fluglinien akzeptierten daher vorerst keine neuen Buchungen und würden keine Sendungen mehr entgegen nehmen. Erschwerend komme, dass einige asiatische Airlines aufgrund der schwer einzuschätzenden und instabilen Situation noch offene Destinationen in Europa bis voraussichtlich Freitag dieser Woche nicht anfliegen werden. (tk) Risikomanagement - TÜV Süd hat die US-amerikanische Global Risk Consultants (GRC) übernommen. Damit werde der Dienstleisungskonzern zum globalen Marktführer bei der unabhängigen Beratung zu Risikomanagement und Schadensverhütung, heißt es in einer Mitteilung. Mit dieser Akquisition erweitere TÜV Süd sein weltweites Angebot an Mehrwert-Dienstleistungen und setze seinen internationalen Expansionskurs fort. Das Leistungsspektrum von GRC umfasst Beratungs- und Prüfleistungen im Bereich von Brandschutz und Katastrophenvorsorge, Dampf- und Druckbehältern und Maschinen sowie Infrarot-Thermographiegutachten. Mit 350 Mitarbeitern ist GRC an 31 Niederlassungen in 14 Ländern vertreten, im Jahr 2009 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 55 Millionen US-Dollar. Die Akquisition steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die US-amerikanische Kartellbehörde FTC. (ab) Am Rande Unfall - In einer Speditionshalle in Monheim ist am Mittwoch ein 200-Liter-Fass mit ätzendem Thionylchlorid bei der Verladung leckgeschlagen. Rund 30 Feuerwehrleute versuchten, das Loch abzudichten, teilte die Feuerwehr Monheim mit. Danach sollte das Fass mit der Chemikalie entsorgt werden. Verletzte habe es nicht gegeben. Das Speditionsgelände wurde großräumig abgesperrt. Beschäftigte in Nachbarbetrieben in dem Gewerbegebiet wurden aufgerufen, in den Gebäuden zu bleiben. Die Flüssigkeit, die unter anderem in Lithium-Thionylchlorid-Batterien verwendet wird, kann Verätzungen verursachen sowie Augen, Haut und Atmungsorgane reizen. (dpa)

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