Transport
Jubiläum - Gemeinsam mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft feierten Cargologic AG, die Flughafen Zürich AG und Swiss International Air Lines AG das zehnjährige Jubiläum des Cargo Hub am Flughafen Zürich. „Vor 10 Jahren übernahm Cargologic den Cargo Terminal von der damaligen Swisscargo. Über 30 Prozent aller Schweizer Güter werden wertmässig auf dem Luftweg exportiert“, erläuterte Peter Widmer, Verwaltungsratspräsident von Cargologic. Die Luftfracht wird größtenteils auf Passagierflugzeugen mittransportiert. (ab)
Umweltverschmutzung - Gravierende Umweltverstöße haben Wasserschutzpolizisten auf einem Massengutfrachter in Wilhelmshaven beanstandet. Das unter der Flagge Liberias fahrende Schiff einer deutschen Reederei hatte 122.000 Tonnen Kohle aus Südafrika geladen. Die Beamten fanden am Dienstag 20 deckellose 200 Liter-Fässer mit giftigem Ölschlamm und Reinigungsutensilien, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Außerdem sei das international vorgeschriebene Öl-Tagebuch unregelmäßig geführt worden. Gegen den Kapitän und den Maschinenleiter wurden mehrere Anzeigen erstattet und Sicherheitsleistungen in Höhe von 7000 Euro erhoben. (dpa)
Studie - Autos, Flugzeuge und andere Verkehrsmittel werden bis 2030 deutlich mehr klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) in die Luft pusten als noch 2007. Trotz der Wirtschaftskrise und der Entwicklung neuer Antriebstechnologien rechnen OECD-Experten mit einem Anstieg der CO2-Emissionen um rund 40 Prozent. Der weltweite Anteil des Verkehrs an den Emissionen, die beim Verbrennen fossiler Energieträger entstehen, betrage rund 23 Prozent. Das geht aus einem am Mittwoch in Paris vorgestellten Bericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor. Die größte Menge an Kohlendioxid steuern im Verkehrssektor Autos, Laster und Busse bei. Besonders der Frachtverkehr mit Kleintransportern spiele eine große Rolle bei den CO2-Emissionen, stellen die Experten in dem Bericht fest. Das stärkste Wachstum sei zuletzt allerdings beim Flug- und Schiffsverkehr registriert worden. Die OECD-Studie wurde zum Weltverkehrsforum erarbeitet, das 26. Mai in Leipzig beginnt. (dpa)
Am Rande
Asche-Theater - Findige österreichische Theatermacher haben in kürzester Zeit den spuckenden isländischen Vulkan und seine weltweiten Auswirkungen künstlerisch verarbeitet. In dem Drama "Viele guten Dinge kommen aus Reykjavik" unterhalten sich zwei Passagiere, die wegen des aschebedingten Flugchaoses festsitzen, über Island, ein gefundenes Paket, Krisen und sonstige Sinnfragen. Das Stück sei eine Neubearbeitung eines bestehenden Dramas von Josef Maria Krasanovsky, teilten die Macher am Mittwoch mit. Die erste Aufführung ist für den 10. Juni in Wels geplant, danach tourt die Truppe damit durch Österreich. (dpa)