Im LKW-Werk des Daimler-Konzerns in Wörth ist derzeit noch die Hälfte der 11.600 Beschäftigten in Kurzarbeit. Nach Angaben einer Daimler-Sprecherin vom Mittwoch sind zur Zeit rund 5800 Mitarbeiter betroffen. Die Kurzarbeit sei erst einmal bis Jahresende vereinbart. Wie es dann weitergehe, sei noch nicht klar. Ein Teil der Mitarbeiter nutzt die Kurzarbeit-Phase für Weiterbildungen. So seien rund 300 Beschäftigte in Qualifizierungsprogrammen aktiv. Derzeit liefen 25 Kurse wie etwa Meisterqualifizierungen oder der Erwerb des Gabelstapler-Führerscheins. Mit der Kurzarbeit war im Frühjahr begonnen worden. (dpa) Kooperation - Lufthansa Cargo und die kroatische Fluggesellschaft Croatia Airlines (OU) intensivieren ihre Zusammenarbeit. Die Kranichlinie ist nach eigenen Angaben seit 15. September für das Cargo Management inklusive Verkauf, Handling und Abrechnung der Croatia Airlines-Flüge von Deutschland und Europa nach Kroatien verantwortlich. Die Kapazitäten auf Flügen aus Kroatien vermarktet Croatia Airlines weiterhin selbst. Die Fluggesellschaft verbindet die kroatische Hauptstadt Zagreb mit mehreren deutschen und europäischen Stationen wie Frankfurt, München, Amsterdam, Kopenhagen, Barcelona, Brüssel, Paris und London. (ag) Personalie 1 - Der Portugiese José Manuel Barroso bleibt Präsident der EU-Kommission. Das Europaparlament stimmte am Mittwoch in Straßburg einer zweiten Amtszeit des konservativen Politikers zu. Barroso erhielt 382 von 718 gültigen Stimmen. Für ihn stimmten vor allem Christdemokraten, Konservative und Liberale. 219 Abgeordnete, vor allem Grüne und Linke, votierten gegen Barroso. 117 Parlamentarier, die meisten davon Sozialdemokraten, hatten sich enthalten. (dpa) Personalie 2 - Andreas Heil, 44, ist von der Zoll- und Supply-Chain-Software-Spezialistin Kewill als neuer Country Manager Deutschland/Schweiz eingestellt worden. In dieser Position löst er Frank Povolny ab, der das Unternehmen 1986 zusammen mit Wolfgang Schwab ins Leben gerufen hatte. Durch Heil wird nach Unternehmensangaben sichergestellt, dass Kewill im deutschsprachigen Raum auch weiterhin über ein starkes lokales Management verfügt. (ag) Zustellprobleme - Im Großraum zwischen Lübeck und Schwerin wird nach Angaben der Gewerkschaft Verdi am Samstag keine Post verteilt. Grund sei eine ganztägige Betriebsversammlung, teilte die Gewerkschaft am Mittwoch in Hamburg mit. Betroffen seien Orte in den Postleitzahlbereichen 19 und 23. Die mehr als 600.000 Haushalte würden die erwarteten 800.000 Briefe und Pakete mindestens einen Tag später bekommen. Auf der Betriebsversammlung in Schönberg (Nordwestmecklenburg) würden sich die Postler mit der „Rambo-Politik“ des Postvorstandes auseinandersetzen. Trotz hoher Gewinne verlange der Vorstand einen Verzicht auf eine vereinbarte Lohnerhöhung. (dpa) Verkehr Verkehrs-Fonds - Der Verkehrsverband Westfalen fordert einen bundesweiten Fonds zur Finanzierung von Fernstraßen. Der "Fonds Deutsche Fernstraßen" solle unter parlamentarischer Kontrolle selbst entscheiden, welche Investitionen vorgenommen werden müssten. Der Verband stützt seine Forderungen auf eine Studie der Universität Münster, die am Dienstag in Dortmund vorgestellt wurde. Besonders in NRW seien die Fernstraßen überlastet. Die durchschnittliche Reisegeschwindigkeit liege bei 31,6 Stundenkilometern. Der Bundesschnitt liege bei 51,3 Kilometern. (dpa) Elbschifffahrt- Niedrigwasser erschwert die Güterschifffahrt auf der Elbe erheblich. Aufgrund der Trockenheit seien vor allem die Pegelstände in Magdeburg, Aken und Barby im September stark gesunken, sagte der Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes, Friedrich Koop, am Dienstag und bestätigte damit einen Bericht der "Magdeburger Volksstimme". So lagen die Stände am Pegel Magdeburg-Strombrücke und in Aken (Anhalt-Bitterfeld) bei je 89 Zentimeter, in Barby (Salzland) bei 79 Zentimeter. Der jährliche Mittelwert des Wasserstandes liegt beispielsweise in Magdeburg bei 1,95 Meter. Trotz etwaiger Regenfälle werden die Pegelstände laut Koop in den kommenden Tagen kaum steigen. (dpa) Bußgeld - Wer auf Schweizer Autobahnen ohne gültige Vignette erwischt wird, muss künftig mit einem doppelt so hohen Bußgeld rechnen wie bisher. Das hat das Schweizer Parlament am Dienstag beschlossen. Bei einem Verstoß gegen die Vignettenpflicht wird die Buße von 100 auf 200 Franken (132 Euro) heraufgesetzt. Etwa sechs Prozent der kontrollierten Autofahrer haben keine gültige Vignette an ihrem Fahrzeug, zu denen auch Anhänger, wie etwa Wohnwagen, gehören. Die 1985 eingeführte Schweizer Vignette kostet 40 Franken (derzeit etwa 26,40 Euro), was vorläufig auch so bleiben soll. (dpa)
Kurz vermeldet: 16. September 2009
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