Der Paketdienstleister UPS hat kürzlich einen neuen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Darin beziffert das Unternehmen die Kohlendioxid-Emission je Paketsendung mit 2120 Gramm. Dieser Wert bezieht sich auf den Paketversand innerhalb der USA und berücksichtigt den CO2-Ausstoß der Bereiche Scope 1 und 2 gemäß dem Greenhouse Gas Protocol (GHG). CO2-Emissionen, die durch Dienstleister verursacht werden, sind hierbei nicht berücksichtigt (Scope 3). Für Deutschland und Europa weist UPS keine separaten CO2-Emissionszahlen aus. (ak) Investition -Die Roman Mayer Group mit Stammsitz in Augsburg hat in die Verjüngung ihres Fuhrparks investiert. Nach eigenen Angaben bekam der Logistikdienstleister jetzt die ersten zehn von insgesamt 75 neuen Fahrzeugen von Trailerhersteller Schmitz Cargobull geliefert. „Durch den Ankauf der neuen Fahrzeuge wird der Fuhrpark optimiert und unsere Flotte wird an die neuen Euro-Normen angepasst“, sagte Valesca Mayer, Marketingleiterin der Roman Mayer Group, am Donnerstag. (ag) Verbände Personalie -Der europäische Verband der Automobilzulieferer Clepa hat in seiner diesjährigen Generalversammlung in Genf Peter Tyroller, 51, einstimmig zu seinem neuen Präsidenten gewählt. Tyroller ist seit 2006 Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH und unter anderem verantwortlich für den Verkauf der Kraftfahrzeug-Erstausrüstung, das zentrale Marketing sowie den Geschäftsbereich Automotive Aftermarket. Er folgt am 1. Januar 2010 auf Giuliano Zucco, CEO der italienischen Dytech-Gruppe. Die Amtszeit beträgt turnusgemäß zwei Jahre. (ag) Wissenschaft Personalie -Zum 1. Juli hat Prof. Dr. Burkhard Lemper im Direktorium des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) die Leitung der Abteilung „Maritime Wirtschaft und Verkehr“ von Prof. Dr. Manfred Zachcial übernommen. Gleichzeitig wurde er Mitglied im Direktorium des Instituts. Zachcial hat die Leitung der wissenschaftlichen Abteilung nach mehr als 20 Jahren auf eigenen Wunsch abgegeben und wird als Direktor für International Relations weiterhin am ISL tätig sein. (ag) Politik Demonstration -Hunderte Mitarbeiter der insolventen Wadan-Werften haben am Donnerstag das Betriebsgelände in Wismar besetzt, um für den Erhalt des Unternehmens zu demonstrieren. Ziel der Aktion sei es, den Ernst der Lage und die Angst der Beschäftigten bei Mecklenburg-Vorpommerns größtem Schiffbauer vor dem Spitzentreffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit Russlands Präsident Dmitri Medwedew auszudrücken, sagte Betriebsrätin Ines Scheel der dpa. Beide Regierungschefs wollten am Nachmittag bei ihren Beratungen im Schloss Schleißheim bei München auch über mögliche russische Aufträge für die akut existenzbedrohten Werften sprechen. Merkel habe versichert, „dass Wadan auf der Agenda steht“. (dpa)
Kurz vermeldet: 16. Juli 2009
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