Einem sechsspurigen Ausbau der Autobahn A 3 Frankfurt-Würzburg im Spessart steht nichts mehr Wege. Mit dem sogenannten Planfeststellungsbeschluss hätten die Behörden nun auch für den letzten Spessart-Abschnitt Baurecht geschaffen. Damit könne die Verbreiterung der Autobahn zwischen dem sogenannten Kauppenaufstieg östlich von Aschaffenburg und der Abfahrt Rohrbrunn beginnen, teilte die Regierung von Unterfranken mit. Voraussetzung dafür sei, dass die dafür nötigen Mittel des Bundes zügig fließen. Der Ausbau des 8 Kilometer langen Streckenabschnitts kostet rund 85 Millionen Euro. (dpa) Defekte Schleuse - Ein Defekt an der Schleuse Lauenburg sorgt für Behinderungen der Schifffahrt im Elbe-Lübeck-Kanal. Die Schleuse sei heute für mehrere Tage geschlossen worden, nachdem bei Wartungsarbeiten Schäden festgestellt wurden, sagte eine Sprecherin des Wasser-und Schifffahrtsamtes (WSA) Lauenburg. Wie viele Schiffe derzeit im Kanal festliegen oder auf der Elbe auf Einfahrt in den Kanal warten, konnte die Sprecherin noch nicht sagen. Wenn die Sperrung länger andauere, würden die Binnenschiffer versuchen, Ausweichhäfen zu finden um ihre Ladung zu löschen, sagte sie. Der 61 Kilometer lange Elbe-Lübeck-Kanal verbindet Elbe und Trave. (dpa) Unternehmen Kooperation - Die Deutsche Messe Hannover und die Bundesvereinigung Logistik (BVL) werden künftig kooperieren und sich wechselseitig in ihre jeweiligen Veranstaltungen einbinden. In erster Linie bezieht sich die Zusammenarbeit auf die Cemat. Die Intralogistik-Messefindet alle drei Jahre auf dem Messegelände in Hannover statt. Die BVL wird in den Jahren 2011 und 2014 die tägliche Vortragsveranstaltung „International Cemat Forum“ in Hannover konzipieren und organisieren. Neben dem Engagement in Hannover wird von beiden Partnern eine engere Zusammenarbeit bei den Auslandsevents der Cemat angestrebt. (sb) Politik Koalitionsverhandlungen - Vor Beginn der Schlussrunden bei den Koalitionsverhandlungen in Berlin hat die nordrhein-westfälische Landesregierung mehr Geld vom Bund für den Straßenbau gefordert. Die Verkehrsbelastung liege in NRW über dem Bundesdurchschnitt. Dennoch erhalte das Land „seit langem nur unterdurchschnittliche Bundesmittel für den Straßenbau“, kritisierten Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) und sein Stellvertreter, FDP-Landeschef Andreas Pinkwart, in einer heute veröffentlichten Erklärung. Die Quote für NRW müsse deshalb erhöht werden. (dpa)
Kurz vermeldet: 15. Oktober 2009
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