Der Telekommunikationstechnik-Anbieter Funkwerk hat per Ende September einen kräftigen Gewinneinbruch verbucht, rechnet aber mit besseren Geschäften im vierten Quartal. In den ersten neun Monaten dieses Jahres sank das Konzernergebnis auf 900.000 Euro nach 6,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz lag mit 164,3 Millionen Euro fast zehn Millionen Euro niedriger als vor einem Jahr, teilte Funkwerk am Montag am Sitz in Kölleda mit. Das börsennotierte Unternehmen hat auf Probleme vor allem beim Absatz von Verkehrsmanagement- und –Informationssystemen. (dpa/sb) Übernahme - TÜV Süd übernimmt den US-amerikanischen Prüfdienstleisters EST Testing Solutions Inc. mit Hauptsitz in Michigan. Damit erweitert TÜV Süd das weltweite Netz zur Analyse von Elektromagnetischer Verträglichkeit sowie Umweltsimulationen. EST beschäftigt 65 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen jährlichen Umsatz von rund elf Millionen US-Dollar. (sb) Politik Koordination - Die CSU-Politikerin Dagmar Wöhrl (CSU) ist neue Koordinatorin der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft. Die parlamentarische Wirtschafts-Staatssekretärin sei bereits in der vergangenen Woche vom Kabinett ernannt worden, bestätigte ein Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums. Ursprünglich sollte Wöhrl Beauftragte der Regierung für Luft- und Raumfahrt werden. Daran wurde Kritik aus Politik und Wirtschaft laut, weil ihr Ehemann Hans Rudolf Wöhrl als Unternehmer in der Luftfahrtbranche aktiv ist. Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) nimmt seitdem den Posten des Luft- und Raumfahrtkoordinators selbst wahr. (dpa/sb) Föderung - Der Bundesverband der Deutschen Binnenschiffahrt e.V. (BDB) begrüßt den vom Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages getroffenen Beschluss, die Einführung abgasarmer Motoren in der Binnenschifffahrt mit einem Förderprogramm zu unterstützen. Das Programm soll eine Laufzeit von fünf Jahren haben; für das Haushaltsjahr 2007 werden hierfür zwei Millionen Euro bereit gestellt. Das Programm sieht vor, einen Teil der Mehrkosten eines besonders umweltfreundlichen Motors gegenüber einem herkömmlichen Motor zu erstatten, und zwar in Höhe von bis zu 40 Prozent als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege der Festbetragsfinanzierung. (sb) Citymaut - Stockholmer Autofahrer müssen vom kommenden Frühjahr an Mautgebühren für Fahrten im Zentrum zahlen. Die bürgerliche Regierung von Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt hat sich für die Einführung der Maut entschieden. Sie folgte damit dem Ergebnis eines Referendums in Stockholm im September, bei dem eine klare Mehrheit der Hauptstädter für die 2005 ein halbes Jahr versuchsweise eingeführte Gebühr stimmten. Die Einnahmen aus der Gebühr von maximal 60 Kronen (6,60 Euro) pro Tag will die Regierung dem Straßenbau zuführen. (dpa/sb)
Kurz vermeldet: 13. November 2006
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