Das Oberverwaltungsgericht (OVG) für Nordrhein-Westfalen hat heute in Münster grünes Licht für den Ausbau des Flughafens Münster/Osnabrück gegeben. Drei Klagen, unter anderem vom Naturschutzbund Deutschland, wurden abgewiesen. Die Startbahn darf somit, wie vom Verkehrsministerium des Landes in einem Planfeststellungsbeschluss Ende 2004 genehmigt, von derzeit 2200 auf bis zu 3600 Meter verlängert werden. Das Gericht ließ gegen das Urteil keine Revision zu. (dpa/tz) Mobilfunk - Die Europäische Kommission hat gestern eine EU-Verordnung vorgelegt, durch die die Kosten der Mobilfunknutzung im Ausland um bis zu 70 Prozent gesenkt werden sollen. Die EU-Kommission will sicherstellen, dass die Entgelte, die Verbrauchern für Roamingdienste innerhalb der EU berechnet werden, nicht unvertretbar höher sind als die Entgelte, die dieselben Nutzer innerhalb ihres Heimatlandes bezahlen. (tz) Seehafen - Im Rostocker Seehafen werden rund 15 Hektar Gewerbeflächen neu erschlossen. Auf dem Gelände sollen sich hafengebundenes Gewerbe, Industrie und Logistikunternehmen ansiedeln, teilte das Wirtschaftsministerium heute mit. Es fördert das 6,4 Millionen Euro teure Projekt mit knapp 5,8 Millionen. Vorbereitet werde die Infrastruktur mit Straßen, Beleuchtung und Be- und Entwässerung. Der erste Bauabschnitt des maritimen Gewerbegebietes sei nahezu belegt. (dpa/tz) Unternehmen Wachstum - Der Frankfurter Flughafen hat im ersten Halbjahr 2006 seinen moderaten Wachstumskurs fortgesetzt. In Frankfurt setzte sich im ersten Halbjahr der Boom bei der Luftfracht fort: Mit fast einer Million Tonnen wurde eine Steigerung von mehr als zehn Prozent erzielt. Die Zahl der Flugbewegungen blieb jedoch insgesamt konstant. Dies ist vor allem auf die Kapazitätsprobleme zurückzuführen, die erst im Jahr 2010 mit einer neuen Landebahn beseitigt sein sollen. (dpa/tz) Einstellungen - Der anhaltende Boom bei Nutzfahrzeugen sorgt im DaimlerChrysler-Lastwagenwerk im rheinland-pfälzischen Wörth für neue Jobs. Die Stammbelegschaft werde um 400 Mitarbeiter erhöht, teilte DaimlerChrysler heute in Stuttgart mit. Dafür würden 250 bislang befristet beschäftigte Mitarbeiter fest eingestellt. Die anderen 150 Stellen würden durch freiwillige Versetzungen aus anderen Werken besetzt. (dpa/tz)
Kurz vermeldet: 13. Juli 2006
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