Kurz vermeldet: 13. August 2009

13.08.2009 16:15 Uhr
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Aktuelle Kurznachrichten und Unternehmensmeldungen des Tages

UnternehmenIllegale Reinigung -

Ein Transportunternehmen aus dem Rhein-Pfalz-Kreis soll in Worms im großen Stil Tanklastzüge illegal gereinigt haben. Dabei sollen auch wassergefährdende Chemikalien in den Boden gelangt sein. Derzeit ermittelt die Polizei wegen weit mehr als 100 Fällen gegen die Geschäftsleitung und beteiligte Mitarbeiter des Unternehmens. In einer angemieteten Lagerhalle sollen immer wieder Fahrzeuge illegal gesäubert worden sein, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Normalerweise müssten verschmutzte Tanks, die etwa Chemikalien geladen hatten, in speziellen Reinigungsanlagen gereinigt werden. Das soll das Unternehmen seinen Auftraggebern auch vorgespiegelt haben - indem es gestohlene oder gefälschte Bescheinigungen dafür vorlegte. (dpa) Katastrophenhilfe - Die Post-Tochter DHL will in ihrer Logistik- Kooperation mit den Vereinten Nationen die internationale Katastrophenhilfe verbessern. Hilfsgüter, die nach einem Unglück an den Flughäfen eintreffen, sollen in Zukunft besser und schneller an die Opfer verteilt werden. Dazu sei gemeinsam mit dem UN- Entwicklungsprogramm ein Pilotprojekt gestartet worden, wie DHL am Donnerstag in Bonn mitteilte. Verantwortliche an Flughäfen in Notfallgebieten wüssten häufig nicht, wohin mit den Tonnen an Nahrungsmitteln, Zelten und Decken. Deshalb sollen nun bereits vor einer möglichen Katastrophe die Gegebenheiten der Flughäfen untersucht und Notfallpläne entwickelt werden. (dpa) Verkehr Hafenverkehrsordnung - Touristen bekommen künftig im Hamburger Hafen ausgelegte Containerbrücken nicht mehr aus der Nähe zu sehen. Ausflugsschiffe müssen aus Sicherheitsgründen mehr Abstand zu den arbeitenden Terminals halten, wie NDR 90,3 am Donnerstag berichtete. Grund ist eine Änderung der Hafenverkehrsordnung, bestätigte die Hamburger Port Authority. Terminalbetreiber hatten dem Medienbericht zufolge befürchtet, bei Wartungsarbeiten könnten herabfallende Werkzeuge die durchfahrenden Boote gefährlich treffen. Von der Änderung sind sowohl gewerbliche Rundfahrten, als auch Sportboote betroffen. (dpa)

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