Ab Dezember kann sich jeder Kunde der österreichischen Post aussuchen, ob er seine Briefe elektronisch oder physisch versenden und empfangen will. Zur Realisierung dieses Dienstes beteiligte sich die Post AG am IT-Dienstleister EBPP. Mit dem neuen Angebot reagiert die Post auf geänderte Kommunikationsgewohnheiten, die im ersten Halbjahr zu 16 Prozent Umsatzrückgang im Briefgeschäft geführt haben. Im Gegensatz zum konventionellen E-Mail-Verkehr bietet der Postdienst nach eigenen Angaben garantierte Übertragungssicherheit. (rv) Joint Venture - OOO Rhenus-Yuzhny Port, das Joint Venture zwischen der OOO Rhenus Port Logistics, Moskau und dem OAO Yuzhniy Retschnoj Port hat einen weiteren Meilenstein seiner Zusammenarbeit erreicht: Am 8. Oktober konnte der erste Ganzzug mit Leercontainern auf den Weg ins russische Hinterland gebracht werden. (sb) Politik Kritik - Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) hat von den Verhandlern der schwarz-gelben Koalitionsgespräche gefordert, die bisherige Aufteilung der Mittel aus der LKW-Maut für Straße, Schiene und Wasserstraße beizubehalten. „In ihrem Wahlprogramm haben sich CDU und CSU vorgenommen, verstärkte Anstrengungen zur Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene zu unternehmen. Sollte nun beschlossen werden, die Einnahmen aus der LKW-Maut ausschließlich in die Straße zu stecken, dann widerspricht dies den Wahlversprechen. Wir erinnern die Union eindringlich an ihre erklärten politischen Prioritäten“, sagte VDV-Hauptgeschäftsführerin Claudia Langowsky. Nur durch die Entlastung der Straße durch die Schiene könne Mobilität überhaupt weiter garantiert werden. (sb)
Kurz vermeldet: 12. Oktober 2009
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