Mit dem ersten Spatenstich hat die Deutsche Bahn heute den viergleisigen Ausbau der Bahnstrecke Nürnberg-Fürth begonnen. Der Abschnitt stelle im deutschen Eisenbahn-Netz derzeit einen Flaschenhals dar, der dringend erweitert werden müsse, betonten Vertreter von Bahn, Bund und dem Freistaat Bayern. Die Verdoppelung der Kapazität sei zugleich Voraussetzung für die Realisierung der S-Bahn-Strecke Nürnberg-Forchheim. Nach Angaben des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesverkehrsministerium, Achim Großmann, kostet die Baumaßnahme 170 Millionen Euro. (dpa/tz) Spritpreise - Die Kraftstoffpreise an den Tankstellen bleiben auf hohem Niveau. Bundesweit am höchsten lägen die Preise in Kiel mit durchschnittlich 1,406 Euro für den Liter Superbenzin und 1,184 Euro je Liter Diesel, ergab der Vergleich von 20 deutschen Städten, den der ADAC heute in München veröffentlichte. Am zweithöchsten lagen die Kraftstoffpreise demnach in Hannover. Die niedrigsten Preise hat dagegen Magdeburg mit 1,361 Euro für Super und 1,131 Euro für den Liter Diesel. (dpa) Weser-Vertiefung - Rund 130 Einwände sind bisher gegen die geplante Vertiefung der Weser eingegangen. Die Frist für die Abgabe der Einwände ende am 14. August, sagte Ulrich Günther vom Wasser- und Schifffahrtsamt Bremerhaven heute. Die Erörterungstermine sollen im November stattfinden. Günther rechnet frühestens Mitte 2007 mit dem Planfeststellungsbeschluss. Dann könne sofort mit dem Ausbaggern begonnen werden. Anfang 2008 wären die Arbeiten abgeschlossen. (dpa) Unternehmen Protestaktion - Aus Protest gegen ihre seiner Meinung nach unrichtige Berichterstattung hat der Chef der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), Martin Huber, einen Werbeboykott über vier bedeutende Tageszeitungen der Alpenrepublik verhängt. Betroffen sind der liberale „Der Standard“, die konservative Wiener „Die Presse“, die „Salzburger Nachrichten“ sowie das „Wirtschaftsblatt“. (dpa) Ultimatum - Die Belegschaft des angeschlagenen Drehgestellwerkes TransTec Maschinenbau GmbH in Vetschau (Oberspreewald-Lausitz) hat der Geschäftsführung ein Ultimatum gestellt. Falls diese das noch ausstehende Urlaubsgeld nicht bis zum 28. August zahle, werde der Betrieb besetzt. Das kündigte IG Metall-Bevollmächtigter Willi Eisele heute an. Wegen fehlender Aufträge bestehe die Gefahr der Insolvenz. Vor drei Jahren hatte der Ex-Eigentümer, der kanadische Schienenfahrzeughersteller Bombardier, das Vetschauer Werk an eine ungarische Investorengruppe verkauft. (dpa/tz) Schiffsbrand - Der Großbrand auf dem Kühlfrachter „Cala Palma“ in Bremerhaven ist nach zwei Tagen gelöscht. Die Feuerwehr werde aber noch einige Stunden benötigen, die Laderäume zu entlüften, sagte ein Feuerwehrsprecher heute. Dabei könnten erneut Qualmwolken aufsteigen. Auf dem im Trockendock der Lloyd Werft liegenden Schiff war am Dienstagmittag das Isoliermaterial der Laderäume in Brand geraten. Sämtliche Kühlräume brannten aus. Das Schiff wurde von der Werft um 16 auf 190 Meter verlängert. (dpa)
Kurz vermeldet: 10. August 2006
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