Ab dem 7. September verbindet ein neuer Container-Shuttle-Zug von Neska Intermodal die Terminals in den Häfen Düsseldorf und Köln mit dem Euromax-Terminal im Rotterdam. Nach Informationen der trimodalen Plattform im Seehafen-Hinterland-Verkehr soll der Zug fünf Mal pro Woche über Nacht zwischen Düsseldorf, Köln sowie den Niederlanden verkehren und die bestehende Linienverbindung der beiden deutschen Terminalbetreiber nach Rotterdam ergänzen. (ag) Insolvenzverfahren -Das Essener Amtsgericht hat am Dienstag das Insolvenzverfahren für zunächst 15 Arcandor-Gesellschaften eröffnet. Darunter sind die Holding Arcandor AG sowie die Karstadt Warenhaus GmbH und die Primondo GmbH. Indes verlässt Arcandor-Chef Karl-Gerhard Eick das Unternehmen. Das teilte das Unternehmen am Dienstag nach der Eröffnung der Insolvenzverfahren für die wichtigsten Arcandor- Gesellschaften mit. Eick hatte als Nachfolger von Thomas Middelhoff ein halbes Jahr lang an der Arcandor-Spitze gestanden. Er ist vor allem wegen von dem Großaktionär Sal. Oppenheim garantierten Gehaltszahlungen von bis zu 15 Millionen Euro in die Kritik geraten. (dpa/ag) Verkehr Ausbau -Mit einem ersten Spatenstich ist der Neubau der Bundesstraße 388a im Münchner Nordosten gestartet worden. Damit sei der Grundstein für die wichtigste Anbindung des Münchner Flughafens östlich der Isar gelegt, teilte Innenstaatssekretär Bernd Weiß (CSU) am Montag mit. Der rund 25 Millionen Euro teure Neubau zwischen Fischerhäuser und Hallbergmoos bedeute den entscheidenden Lückenschluss zwischen der B 388 und dem Flughafen München. (dpa) Überholverbot -Die Überholverbote für Lastwagen, die seit März 2000 auf einigen Abschnitten der A 8 gelten, sind rechtmäßig. Dies teilte der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) am Dienstag in München mit. Elektronische Verkehrsschilder zwischen Bernau am Chiemsee und der Landesgrenze zeigen bei Bedarf ein vorübergehendes LKW-Überholverbot an. Das Gericht hielt diese und auch andere starr montierte Schilder in diesem Straßenabschnitt für nötig. Ein Spediteur hatte gegen die Verbote geklagt. (dpa) Freigabe -Auf Deutschlands längster Autobahn von Flensburg nach Füssen gibt es keine Lücke mehr. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann übergaben am Dienstag bei einem Festakt nahe des Grenztunnels bei Füssen das letzte fertiggestellte Teilstück der A7 seiner Bestimmung. "Ich freue mich, dass die fast 1000 Kilometer lange Nord-Süd-Achse nun durchgehend befahrbar ist. Eine gute Infrastruktur ist für uns alle wichtig", sagte Tiefensee. Die letzten 14,6 Kilometer zwischen Nesselwang und Füssen im Ostallgäu sollen an diesem Mittwoch für den Verkehr freigegeben werden. Von der dänischen Grenze bei Flensburg bis zum Grenztunnel nach Österreich ist die A 7 dann durchgehend auf 963 Kilometern befahrbar. (dpa) Recht Nachrüstung -Der nachträgliche Einbau eines Rußfilters in gebrauchte Diesel-Fahrzeuge wird auf Antrag jetzt auch bar mit 330 Euro gefördert. Das gilt für Einbauzeiten zwischen dem 1. August und Ende Dezember 2009. Die Anträge können aber bis Mitte Februar 2010 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) in Eschborn bei Frankfurt/Main gestellt werden. Da die Zuschuss-Summe begrenzt wurde, sieht die Deutsche Umwelthilfe (DUH) nur Geld für 200.000 Autos. Sie appelliert deshalb an die Autofahrer, die Nachrüstung nun anzupacken, zumal es Umweltzonen bereits in 34 Städten gebe und "Stinker" von dort zunehmend ausgeschlossen würden. Bislang gab es die Förderung in Form einer auch weiter geltenden Steuergutschrift von 330 Euro. (dpa)
Kurz vermeldet: 1. September 2009
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