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Kühne + Nagel: Starkes Ergebnis trotz negativer Währungseinflüsse

Der Logistikdienstleister Kühne + Nagel hat seinen Sitz im schweizerischen Schindellegi
© Foto: Kühne+Nagel

Der Schweizer Logistikdienstleister wächst in den Bereichen Seefracht, Luftfracht, Landverkehr und Kontraktlogistik


Datum:
18.04.2011
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Schindellegi. Der Logistikdienstleister Kühne + Nagel hat in den ersten drei Monaten 2011 in allen Geschäftsbereichen Marktanteile hinzugewonnen. Das teilte das Unternehmen am Montag in Schindellegi (Schweiz) mit. Trotz starker negativer Währungseffekte erhöhte sich demnach der Umsatz gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 4,7 Prozent (währungsbereinigt um 17,0 Prozent) auf umgerechnet 3741 Millionen Euro, während das Betriebsergebnis (Ebitda) mit etwa 193 Millionen um 9,2 Prozent (währungsbereinigt um 21,0 Prozent) anstieg. Der Reingewinn verbesserte sich um 17,6 Prozent (währungsbereinigt um 29,8 Prozent) auf fast 120 Millionen Euro.

In der Seefracht steigerte Kühne + Nagel sein Containervolumen um 14 Prozent. Die größten Zuwächse erzielte das Unternehmen auf den Strecken von und nach Lateinamerika sowie in den Nah-/Mittelostverkehren. Die Mengen konnten in den transpazifischen und innerasiatischen Fahrtgebieten erhöht werden. Das Betriebsergebnis verbesserte sich um 15,5 Prozent auf fast 87 Millionen Euro.

Das Wachstum in der Luftfracht um 21 Prozent lag nach Unternehmensaussagen weit über dem des Marktes, das sich nach ersten Schätzungen auf sechs bis sieben Prozent belief. Durch die Zukäufe in Südamerika konnte die Tonnage im Frischwaren-Segment deutlich erhöht werden. Zweistellige Zuwachsraten wurden auch bei den weltweiten Exporten im Automobilbereich erzielt. Das Betriebsergebnis erhöhte sich um 28,6 Prozent auf nahezu 49 Millionen Euro.

Im europäischen Landverkehr konnte Kühne + Nagel ebenfalls Marktanteile hinzugewinnen. Wie das Unternehmen mitteilte, wurde mit einem Anstieg des Nettoumsatzes um währungsbereinigt 15,1 Prozent das Wachstum des Marktes (sechs Prozent) übertroffen. Trotz des anhaltenden Preisdrucks, Verdrängungswettbewerbs und Investitionen in den weiteren Ausbau des europäischen Stückgutnetzes sowie des Teil- und Komplettladungsbereichs sei das Betriebsergebnis stabil auf Vorjahresniveau gehalten worden. Die Ergebnisse der kürzlich übernommenen britischen Firma RH Freight, die auf europäische Stückgutaktivitäten spezialisiert ist, sollen ab April 2011 konsolidiert werden.

In der Kontraktlogistik erhöhte sich der Nettoumsatz währungsbereinigt um 7,9 Prozent. Die Leerstandquote konnte gegenüber dem Vorjahresquartal durch Neugeschäfte von 12 auf sieben Prozent reduziert werden. Anlaufkosten bei einer Reihe neuer Projekte wirkten sich jedoch negativ auf das Betriebsergebnis aus, das 8,9 Prozent unter dem Vorjahr lag. (jko) 

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