Karlstein am Main. Beim insolventen Logistikdienstleister ComBase aus Unterfranken sollen 160 der etwa 830 Mitarbeiter ihren Job verlieren. Das berichteten unternehmensnahe Kreise am heutigen Dienstag und bestätigten damit Informationen des Bayerischen Rundfunks. Ein Sprecher des vorläufigen Insolvenzverwalters Tobias Hoefer wollte dies nicht bestätigen. Zudem konnte der Sprecher am Dienstag nichts zu Medienberichten sagen, die Logistiksparte des Unternehmens aus Karlstein am Main (Landkreis Aschaffenburg) sei so gut wie verkauft, 250 Beschäftigte würden zur Bertelsmann-Tochter Arvato wechseln. Für diesen Mittwoch rechnet der Sprecher damit, dass das Amtsgericht Aschaffenburg für ComBase das Insolvenzverfahren eröffnen wird. Die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter waren bisher über das Insolvenzgeld gesichert, sie müssen nun wieder aus dem laufenden Betrieb erwirtschaftet werden. Ziel sei es, das Unternehmen dauerhaft zu erhalten. Bisher hätten sich etwa zehn Investoren gemeldet und Kaufinteresse bekundet. „Momentan laufen die Verhandlungen noch“, sagte der Sprecher. ComBase hatte Ende März Insolvenzantrag gestellt. Die Gruppe bietet nach eigenen Angaben weltweit Dienstleistungen in den Bereichen Logistik, Service und Kundenbetreuung für elektronische Produkte an. (dpa/sv)
Kreise: 160 Jobs fallen bei ComBase weg
Beim insolventen Logistikdienstleister ComBase aus Unterfranken sollen 160 der etwa 830 Mitarbeiter ihren Job verlieren