Washington/USA. Die US-Post darf während des nächsten Jahrzehnts bei Portoerhöhungen die Preissteigerungsrate nicht überschreiten. Das sieht ein jetzt vom US-amerikanischen Parlament verabschiedetes Gesetz vor, das die Inflationsrate als Obergrenze für Aufschläge festlegt, wie die Tageszeitung „Wall Street Journal“ berichtete. Ziel sei, die Portokosten für Haushalte und Großkunden berechenbarer zu machen. Dadurch solle der Post geholfen werden, im Wettbewerb mit großen Anbietern wie Fedex oder United Parcel Service (UPS) zu bestehen. Das Gesetz muss noch von US-Präsident George W. Bush unterzeichnet werden. Der ursprünglich staatliche Postdienst der USA war in den 70er Jahren teilweise privatisiert worden. Durch technische Neuerungen wie Faxe sowie das Internet und private Konkurrenz steht er jedoch unter starkem Wettbewerbsdruck. Zudem stöhnt die Post unter Milliardenbelastungen durch Sozialleistungen für ihre Beschäftigten. (dpa)
Kongress nimmt US-Post an die Leine
US-Post bei Portoerhöhungen künftig an Inflationsrate gebunden