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Kommission Niedersachsen 2030: Autonomes Fahren realistisch

Der Leiter der Kommission Niedersachsen 2030 sprach davon, dass sich das autonome Fahren in fünf bis zehn Jahren durchsetzen könnte (Symbolfoto)
© Foto: Holger Hollemann/dpa/picture-alliance

In Niedersachsen soll ein Team aus Wissenschaftlern herausfinden, welche Folgen der technologische Wandel für das Land hat und Handlungsempfehlungen für die Politik erarbeiten.


Datum:
22.11.2019
Autor:
Thomas Burgert
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Hannover. Ein wissenschaftliches Expertenteam soll im Auftrag der niedersächsischen Landesregierung skizzieren, was der technologische und gesellschaftliche Wandel für das Land bedeutet – die Kommission Niedersachsen 2030. Bis Ende 2020 soll das Gremium von zwölf Wissenschaftlerinnen und Forschern unter der Leitung von Dietmar Harhoff die Chancen und Herausforderungen analysieren.

Die möglichen Ergebnisse will Harhoff nicht vorwegnehmen. Die Kommission wolle aber „Handlungsoptionen aufzeigen, Schwachstellen offenlegen und Empfehlungen geben“ – und das langfristig. Wer nur bis zum Ende der Legislaturperiode denke, könne keine großen Pläne umsetzen, sagt Harhoff. „Die Zeit bis zum Jahr 2030 ist für die Landespolitik ein guter mittelfristiger Planungshorizont.“

Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hatte es schon beim ersten Fachtreffen beschrieben: Von allen Veränderungen sei die Digitalisierung wohl die tiefgreifendste – man denke nur ans Smartphone, das binnen weniger Jahre zum allgegenwärtigen Begleiter geworden ist. Wie es weitergeht, darüber streiten die Experten, sagt Harhoff. Etwa im Bereich der Mobilität seien Neuerungen aber wahrscheinlich. „Viele Experten erwarten beispielsweise, dass sich das autonome Fahren, bei dem Fahrerinnen und Fahrer zu Passagieren werden, aber noch eingreifen können, in fünf bis zehn Jahren durchsetzen wird.“ Neben Bund und Kommunen müsse sich auch das Land darauf vorbereiten – etwa mit Reallaboren zur Erprobung des autonomen Fahrens. (dpa)

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