Kfz-Gewerbe bittet Stolpe um Hilfe wegen OBU-Mängeln

05.12.2003 10:51 Uhr

Lkw-Werkstätten wollen nicht für den Einbau fehlerhafter On-Board-Units geradestehen

Bonn. Beim Ausgleich negativer wirtschaftlicher Folgen für Lkw-Werkstätten durch den Einbau fehlerhafter On-Board-Units (OBU) hat der Verband des deutschen Kraftfahrzeuggewerbes Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe um Hilfe gebeten. In einem Schreiben an den Minister erklären Präsident Rolf Leuchtenberger und Hauptgeschäftsführer Dr. Axel Koblitz, die Werkstätten treffe keinerlei Schuld an den Mängeln der von Toll Collect bereitgestellten Hard- und Software. Dennoch würden immer mehr Kfz-Betriebe von ihren Kunden dergestalt unter Druck gesetzt, dass Rechnungen für den zum Teil wiederholten Ein- und Ausbau der Geräte nicht beglichen würden. Das Kfz-Bewerbe bekräftigte seine Auffassung, wonach Schadensersatzansprüche der Transportunternehmen, die auf OBU-Mängeln beruhen, direkt von Toll Collct zu begleichen seien. Dieser Streit dürfe nicht auf dem Rücken der Lkw-Werkstätten ausgetragen werden. (tp/gh)

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