Maribor. Die Postunternehmen Österreichs und Sloweniens wollen die südosteuropäischen Märkte im KEP-Segment künftig gemeinsam bearbeiten, das gaben der Generaldirektor der Österreichischen Post, Anton Wais, und sein slowenischer Amtskollege vor kurzem in der slowenischen Stadt Maribor bekannt. In dieser Region erwarten die beiden Postorganisationen höhere Wachstumschancen als in Westeuropa. Eine gemeinsame Arbeitsgruppe soll in den nächsten Monaten die Möglichkeiten für einen entsprechenden Marktauftritt ausarbeiten. Die österreichische Post bringt in diese Partnerschaft ihre KEP-Erfahrung in der Slowakei, in Slowenien und Kroatien ein. Die slowenische Post hat traditionell gute Geschäftsbeziehungen zu den nationalen Postorganisationen im südosteuropäischen Raum. Noch ungeklärt ist, was mit der Paket-Tochter der österreichischen Post in Slowenien passieren soll. Gedacht wird derzeit an eine Beteiligung der slowenischen Post an diesem Unternehmen. (rv)
KEP-Partnerschaft Wien-Ljubljana
Die Postunternehmen Österreichs und Sloweniens wollen gemeinsam auf den KEP-Märkten in Südosteuropa expandieren – sie erwarten dort besonders gute Wachstumschancen