Hamburg. Jungheinrich, Hersteller von Gabelstaplern und Lagertechnik, ist in die roten Zahlen gerutscht. Im ersten Quartal stand nach Steuern ein Minus von 3,6 Millionen Euro zu Buche nach einem Gewinn von 18,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Hamburg mit. Der Umsatz ging um 16 Prozent auf 413 Millionen Euro zurück. Das operative Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) brach auf minus 3,0 Millionen Euro ein nach einem Ebit von 30 Millionen Euro im ersten Quartal 2008. Dennoch habe sich Jungheinrich in dem schwierigen Marktumfeld gut gehalten und seine weltweite Position noch ausgebaut, hieß es. Der Weltmarkt habe sich im ersten Quartal von 240.000 auf 121.000 Fahrzeuge halbiert. Für das Gesamtjahr will Jungheinrich ein negatives operatives Ergebnis vermeiden und führt Gespräche mit den Arbeitnehmern über Stellenstreichungen. (dpa/pi)
Jungheinrich schreibt rote Zahlen
Staplerbauer leidet unter der gesunkenen Nachfrage nach Flurförderzeugen im Weltmarkt