Rimini. Der italienische Logistikverband AILOG (Associazione italiana di logistica e di supply chain management) eröffnet neue Büros in Ost-Europa, das hat ihr Präsident, Domenico Netti, in Rimini angekündigt. Mit den neuen Länderbüros will die AILOG vor allem italienische Unternehmer unterstützen, die ihre Tätigkeit nach Osten ausdehnen wollen oder bereits vor Ort arbeiten. Noch Ende Februar soll in Moskau ein Büro eröffnet werden, gefolgt von der Ukraine im Jahr 2005. In Rumänien funktioniert das Ailog-Büro schon seit längerem. An der Universität Bukarest wird auf Initiative der AILOG ab Oktober ein Master-Kurs für Logistik angeboten, der in ganz Europa anerkannt sein wird. Die neuen Initiativen in Ost-Europa werden vom italienischen Industrie-Ministerium zu 50 Prozent finanziert. Die AILOG repräsentiert 80 Prozent der italienischen Logistikunternehmen, die es zusammen auf einen Jahresumsatz von 250 Milliarden Euro bringen. Sie sieht ihre Aufgaben im Vermitteln von Erfahrungsaustausch, in der Beratung von privaten und öffentlichen Unternehmen in Logistikfragen sowie der Fort- und Weiterbildung und der Unterstützung der Forschung. (vr/rp)
Italienischer Logistikverband öffnet sich nach Osten
Geplante Büros in Moskau und Kiew werden zur Hälfte vom italienischen Industrieministerium finanziert