Rom. Die italienischen Transportverbände wollen mit Protestkundgebungen auf die schwierige Lage des Gewerbes aufmerksam machen. Die in Unatras zusammengeschlossenen Organisationen des Straßentransports haben für Anfang April Protestaktionen angekündigt, die mit einer Demonstration in Rom enden sollen. Als Grund nennen die Organisatoren „die tiefgehenden Krise im Sektor, die durch das Verhalten der Regierung bestimmt wird, weil sie ihre Versprechen nicht eingelöst hat. Erst in der vergangenen Woche hatte es ein erneutes Treffen im Transportministerium gegeben, das von Unatras-Vertretern als „enttäuschend und unnütz“ bezeichnet wurde. Technische Problem würden vorgeschoben, um zu entschuldigen, dass die im Haushaltsgetz versprochenen Gelder bisher nicht zur Verfügung gestellt wurden. Unatras möchte nun direkt mit dem italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi sprechen, um die Probleme zu lösen. „Nur so kann ein Streik vermieden werden, den wir sonst am 7. April in einer Vorstandsitzung beschließen werden“. (rp)
Italiener drohen mit Streik
Das Transportgewerbe fordert finanzielle Beihilfen von der italienischen Regierung