La Spezia. Die italienischen Regionen sind besorgt über die Folgen des fortschreitenden Cargo-Abbaus der italienischen Staatsbahnen. Ein Abbau würde das intermodale Transportsystem weit zurückwerfen. Die Region habe in den letzten zehn Jahren 23 Millionen Euro dafür investiert. Besonders die Funktionalität der Interporti werde mit dem Abbau eingeschränkt.
Der Vertrag über den regionalen Personen-Transport müsse in Zukunft mit einem über den Gütertransport verbunden werden. In der ligurischen Hafenstadt La Spezia soll ein Cargo-Terminal geschlossen werden, das 120 Züge wöchentlich abfertigt. Hafenbehörde, Unternehmerverband und Gewerkschaft wollen verhindern, dass dadurch die Wettbewerbsfähigkeit des Hafens und der Wirtschaftsregion eingeschränkt wird. (rp)