Es wird also weiter in IT-Lösungen investiert. Zu diesem Schluss kommt die GfK Nürnberg, in ihrer Branchenstudie "Information, Kommunikation, Medien 2001-2004". Für die europäische IT-Industrie rechnen die befragten Führungskräfte im Schnitt mit einer jährlichen Steigerung von 15 Prozent Umsatzwachstum. Die deutschen Top-Manager gehen dabei für die kommenden drei Jahre jeweils von 11 Prozent Plus im eigenen Land aus. Die Telekommunikationsbranche erwartet für die kommenden drei Jahre ein Umsatzwachstum von 18 Prozent für Europa und 21 Prozent weltweit. Bei der Einschätzung nationaler Wachstumsprognosen zeigen sich die Top-Manager deutscher Unternehmen mit jeweils 13 Prozent weniger zuversichtlich als ihre Konkurrenten aus dem Ausland. Die Wachstumsprognosen, die sich unsere europäischen Nachbarn für ihre Länder gestellt haben, liegen in beiden Branchen deutlich höher. Als wichtigste Voraussetzung für die eigene Unternehmensentwicklung nannten drei von vier Befragten die Rekrutierung qualifizierter Arbeitskräfte. In Deutschland waren es sogar fast 90 Prozent. Jeweils 63 Prozent der leitenden Angestellten bezeichneten außerdem B-to-B-Anwendungen im Internet zur Optimierung eigener Geschäftsprozesse und das Eingehen strategischer Allianzen als wichtige Wirtschaftsthemen für ihr Unternehmen. Alle drei Aspekte wurden von den deutschen Führungskräften stärker betont als von ihren europäischen Kollegen. Für die Studie haben die Nürnberger Marktforscher im Auftrag von KPMG rund 1.200 Manager aus Dutschland, Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden zu Trends und Entwicklungen in der IT-, Software-,Telekommunikations- und Medienindustrie befragt.
IT und TK boomen weiter
Europäische Unternehmen werden weiter kräftig in Informations- und Telekommunikationstechnologien investieren. Die deutsche IT/TK-Branche geht vergleichsweise leer aus.