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Internationale Verkehrsverbände warnen vor Grenzschließungen

Die internationalen Verkehrsverbände warnen vor weiteren Grenzschließungen als Reaktion auf die Omikron-Variante (Symbolbild)
© Foto: Sven Hoppe/dpa/picture-alliance

Mehrere internationale Verkehrsorganisationen und Gewerkschaften des Straßen-, Luft- und Seeverkehrs haben vor Grenzschließungen als Reaktion auf die Ausbreitung der Omikron-Variante gewarnt.

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Eine Woche, nachdem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den neuen Omikron-Stamm von Covid-19 als „besorgniserregende Variante“ eingestuft hat, haben mindestens 56 Länder Reisebeschränkungen in unterschiedlichem Ausmaß wieder eingeführt. Beschäftigte, die im grenzüberschreitenden Transportwesen arbeite, müssten aber weiterhin ihrer Arbeit nachgehen und die Grenzen ohne übermäßig restriktive Reisebestimmungen überqueren können, um die jetzt bereits angeschlagenen Lieferketten in Gang zu halten, forderten die Verbände vor dem Hintergrund dieser zunehmenden Grenzschließungen.

Dem Appell haben sich die Internationale Luftverkehrsvereinigung IATA, die Internationale Schifffahrtskammer ICS, die Internationale Straßentransport-Union IRU und die Internationale Transportarbeiter-Föderation ITF angeschlossen. Sie fordern von den Regierungen, nicht erneut Grenzbeschränkungen einzuführen, die die Freizügigkeit internationaler Transportarbeiter weiter einschränken. Es gelte nun, „aus den Erfahrungen der letzten beiden Jahre zu lernen“.

„Lkw-Fahrer zahlen einen hohen Preis“

„Wieder einmal wiederholt sich die Covid-Geschichte mit Regierungen, die innerhalb weniger Stunden einseitig Hunderte von Vorschriften ändern, die Arbeitnehmer im grenzüberschreitenden Verkehr betreffen. Die Lkw-Fahrer hocken wieder einmal zwischen den Stühlen und zahlen einen hohen Preis, weil sie einfach nur ihre Arbeit tun, um die globalen Lieferketten am Laufen zu halten. Sie und wir alle, die wir auf ihre Dienste angewiesen sind, haben etwas Besseres verdient“, sagte Umberto de Pretto, Generalsekretär der IRU.

Die Verkehrsverbände fordern ein Ende des „überstürzten und fragmentierten“ Vorgehens der Regierungen bei den Reisebestimmungen. Für Montag, den 6. Dezember, ist eine Krisensitzung mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) anberaumt, um die Empfehlungen sowie die Auswirkungen von Reiseverboten und anderen Beschränkungen als Reaktion auf die Omikron-Variante auf die Transportarbeiter und die weltweite Lieferkette zu erörtern. (tb)

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