Wiesbaden: Die Preise für importierte Waren und Rohstoffe sind im Monatsvergleich im Oktober gestiegen. Ausschlaggebend für das Plus um 0,5 Prozent waren die Verteuerung von Rohöl (plus 5,4 Prozent) und Mineralölerzeugnissen (plus 5,6 Prozent), wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Auch Nahrungsmittel wie Getreide (plus 1,5 Prozent) oder Milch (plus 1,9 Prozent) waren teurer als einen Monat zuvor. Im September waren die Importpreise insgesamt noch um 0,9 Prozent gefallen. Trotz des Anstiegs im Oktober lagen die Importpreise weiter deutlich unter dem Niveau des Vorjahres: Im Jahresvergleich sanken sie um 8,1 Prozent nach einem Minus von 11,4 Prozent im September. Grund für den weiterhin deutlichen Rückgang waren nach den Angaben der Statistiker erneut die um 23,5 Prozent geringeren Preisen für importierte Energieträger. Ohne Erdöl und Mineralerzeugnisse blieben die Einfuhrpreise im Oktober unverändert gegenüber September und sanken verglichen mit dem Vorjahresmonat um 7,9 Prozent. Die Ausfuhrpreise blieben im Oktober gegenüber dem Vormonat unverändert - nach einem leichten Rückgang von 0,1 Prozent im September. Sie lagen um 2,6 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres nach einem Minus von 3,2 Prozent im September. (dpa)
Importe: Einfuhrpreise im Oktober gestiegen
Preisanstieg bei Rohöl und Mineralölerzeugnissen als Ursache / Preise deutlich unter Vorjahreswert