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Hochbahn nimmt Mikrodepot am ZOB in Betrieb

Die im Mikrodepot angelieferten Waren werden per Lastenrad verteilt
© Foto: Hamburger Hochbahn

Die Hamburger Hochbahn will mit dem Betrieb eines Mikrodepots am Zentralen Omnibus-Bahnhof Erfahrungen in der urbanen Logistik sammeln und kooperiert dabei mit zwei Start-ups.


Datum:
14.05.2021
Autor:
Thomas Burgert
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Hamburg. Die Hamburger Hochbahn nimmt Ende Mai am Zentralen Omnibus-Bahnhof (ZOB) ein Mikrodepot in Betrieb. Der Standort gehört zum Teilprojekt „Warenlogistik Mikrodepot“ vom Reallabor Hamburg (RealLabHH). Mit Tricargo und Frischepost kooperiert die Hochbahn mit zwei Unternehmen, die das Mikrodepot am ZOB zum Umschlag ihrer Waren nutzen werden, um sie dann per Transportrad auszuliefern. Ziel sei es, den innerstädtischen Gesamtverkehr zu entlasten und gleichzeitig Emissionen zu reduzieren, erklärte die Hochbahn. Die Hochbahn ist Betreiber der Depots und will Erfahrungen im Bereich der urbanen Logistik sammeln.

Durch die Nutzung des Mikrodepots sollen das Liefergebiet ausgedehnt und weitere Kunden gewonnen werden, die emissionsfrei mit Lebensmitteln beliefert werden. Darüber hinaus wird ein Teil der Fläche variabel an kleinere Unternehmen vergeben, die ebenfalls im Bereich der nachhaltigen urbanen Logistik aktiv sind. Dafür wurde der Verein Cu&ee gegründet.

Direktfahrten mit Transportern ersetzen

„Wir beliefern Firmen und Privathaushalte mit Lebensmitteln und erbringen Postdienstleistungen. Durch das Mikrodepot können wir unser Liefergebiet ausweiten, so neue Kunden gewinnen und die Auslieferung mit Bestandskunden ausweiten. Dadurch können wir Direktfahrten mit Transportern ersetzen“, sagte Guido Haagen, Geschäftsführer Tricargo Radlogistik Hamburg.

Der Standort am ZOB ist das zweite Mikrodepot des RealLabHH. Erste Erfahrungen hat man bereits mit dem im Januar eröffneten Mikrodepot in der Burchardstraße (Hamburger Altstadt) gewonnen, welches von den Paketdienstleistern Hermes, UPS und Deutsche Post Paket sowie dem Lieferservice von Rewe genutzt wird. Nach den ersten Betriebsmonaten wurde ein Umschlagsvolumen von etwa 12.500 Sendungen pro Monat erreicht. Das Projekt läuft noch bis zum 31. Dezember 2021. (tb)

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