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Hapag-Lloyd-Konzern fährt 2010 einen Rekordgewinn ein

Die Reederei profitiert von den sich erholenden Frachtraten
© Foto: Hapag-Lloyd

Sieben Prozent mehr Container transportiert / Zuwächse in allen wichtigen Fahrtgebieten


Datum:
28.02.2011
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Hamburg. Der Hamburger Reedereikonzern Hapag-Lloyd AG (H/L AG) geht "deutlich gestärkt aus der Krise des Jahres 2009" hervor. Das Traditionsunternehmen freut sich für 2010 über ein "Ergebnis auf Rekordniveau".Nach einem Verlust von über 900 Millionen Euro 2009 fuhr die Reederei im vergangenen Jahr einen Gewinn (EBIT) von 583 Millionen Euro ein. Der Gesamtumsatz stieg im Berichtsjahr um 39 Prozent auf 6,2 Milliarden Euro, teilte der Konzern am Montagmorgen in Hamburg mit. Die positive Geschäftsentwicklung hat auch Auswirkungen auf die finanzielle Lage des Unternehmens: Die liquiden Mittel lagen zum Jahresende bei 752 Millionen Euro – ein Zuwachs um gut 339 Millionen Euro. Am 18. März will der Konzern den Geschäftsbericht vorlegen.

Entscheidender Impulsgeber für das gute Abschneiden war die "positive Entwicklung der Weltwirtschaft" 2010. Das spiegelt sich auch in der Containeranzahl wider, die H/L im Berichtsjahr über die Weltmeere bewegte. Sie verfehlte mit 4,947 Millionen Standardcontainern (TEU) knapp die magische Fünf-Millionen-TEU-Marke. Der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr liegt bei sieben Prozent. Die Transportmengensteigerungen ergaben sich in fast allen Fahrtgebieten. So wurden auf den Atlantik-Routen 1,137 Millionen TEU (plus acht Prozent), auf der Europa-Fernost-Achse 1,079 Millionen TEU (plus sechs Prozent) sowie auf dem Transpazifik 1,087 Millionen TEU von H/L bewegt. Zweistellig positiv entwickelte sich sogar das Südamerika-Geschäft, und zwar mit einem Plus von 18 Prozent auf 1,079 Millionen TEU. Unter Druck stand 2010 das Fahrtgebiet Australien-Asien. Mit 532.000 TEU lag die Menge um 18 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Ein wichtiger Grund für diesen Rückgang war, dass ie Reederei aufgrund eines harten Preiskampfes "auf nicht profitables Volumen verzichtete".

Nach den erheblichen Frachtraten-Einbrüchen als Folge der Weltwirtschaftskrise 2009 profitierte auch H/L von der Ratenerholung in den wesentlichen Fahrtgebieten. Sie fielen im Durchschnitt um 25 Prozent höher aus als im Krisenjahr 2009. (eha) 

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