Hapag-Lloyd-Chef: Fusion mit CSAV muss vor Jahresmitte klappen

17.02.2014 11:20 Uhr
Durch die Fusion mit CSAV würde Hapag-Lloyd weltweit von Platz 6 auf Platz 4 aufsteigen

Michael Behrendt verspricht sich von einem baldigen Zusammenschluss hohe Einsparungen und Synergieeffekte.

Hamburg/Berlin. Der scheidende Hapag-Lloyd-Chef Michael Behrendt will die Fusion der Reederei mit der chilenischen Konkurrentin CSAV noch vor seinem Abschied zur Jahresmitte über die Bühne bringen. „Wenn es in meiner Amtszeit nicht gelingt, dann wird es nichts”, sagte Behrendt am Sonntag in der Sendung „Forum Manager” von Phoenix und „Süddeutscher Zeitung”. Durch den Zusammenschluss soll Hapag-Lloyd auf dem weltweit hart umkämpften Markt von Nummer sechs zur Nummer vier der Branche aufsteigen. Die Verhandlungen laufen noch.

Behrendt gibt die Führung der größten deutschen Linienreederei Ende Juni an den Niederländer Rolf Habben Jansen ab. Dieser soll das Unternehmen nach Behrendts Ansicht im kommenden Jahr an die Börse bringen, nachdem Hapag-Lloyd den mehrfach anvisierten Sprung aufs Parkett in den vergangenen Jahren zweimal abgeblasen hatte.

Von dem Zusammengehen mit CSAV verspricht sich Behrendt hohe Einsparungen. Die Hamburger könnten das Geschäft der Chilenen quasi mit dem bestehenden Personal und den vorhandenen Computersystemen bewältigen, sagte er. CSAV hatte die jährlichen Synergien aus dem Zusammenschluss im Januar auf 300 Millionen US-Dollar (219 Mio Euro) beziffert. (dpa)

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