Hamburg. Hamburg will im kommenden Jahr eine Umweltzone einrichten und nur noch schadstoffarme Autos in die Innenstadt lassen. Das bestätigte der Sprecher der Umweltbehörde, Volker Dumann der Tageszeitung "Die Welt" (Freitag). Die Behörde habe ein Gutachten in Auftrag gegeben, das über Ausdehnung und Auswirkungen der Fahrverbote Aufschluss geben soll. "Politisches Ziel ist eine spürbare Verbesserung der Luft. Danach wird sich die Größe der Umweltzone richten müssen", sagte Dumann. Dem Zeitungsbericht zufolge soll die Barriere in Hamburg mindestens den Bereich des Rings 2 umfassen. Auch eine Ausdehnung auf die Veddel sei im Gespräch. Nach Angaben des Verkehrsclubs Deutschland haben mindestens 34 Städte in Deutschland bereits eine Umweltzone eingerichtet. Alle Fahrzeuge werden nach ihrem Schadstoffausstoß in vier Klassen eingeteilt, die farblich gekennzeichnet sind. Ein wichtiges Ziel der Umweltzonen ist, die Feinstaubbelastung durch den Straßenverkehr zu verringern. In Norddeutschland hat zum Beispiel Hannover bereits seit Anfang 2008 Erfahrungen mit einer Umweltzone gesammelt. (dpa)
Hamburg: Umweltzone ab 2010
Barriere umfasst mindestens Bereich des 2. Rings / Ausdehnung im Gespräch