Hamburg/Wladiwostok. An Hamburg Süd gehen die drei Liniendienste in den Verkehren zwischen Asien und Australien, Asien und Neuseeland sowie Australien/Neuseeland und der US-amerikanischen Westküste. Die zur Oetker-Gruppe gehörende Reederei operiert die Linienaktivitäten jetzt unter der Marke "FANZL Fesco Australia New Zealand Liner Services". Die Hamburger übernehmen nach eigenen Angaben rund 15.000 Container von FOML, einer Tochtergesellschaft der Far Eastern Shipping Company (FESCO), sowie die Charterverträge für die in den Liniendiensten eingesetzten neun Containerschiffe mit einer Stellplatzkapazität zwischen 1000 und 1750 TEU. Hinzu kommen drei weitere 2740 TEU-Neubauten, die im zweiten Halbjahr 2006 in Dienst gestellt werden. Die bestehenden Intra-Asiendienste von FOML und FESCO zwischen dem russischen Fernen Osten und Häfen in China, Japan, Korea und Vietnam, die Dienste zwischen dem russischen Fernen Osten und den USA sowie die Aktivitäten in den russischen Kabotage-Verkehren seien nicht Teil des Verkaufes, ließ Hamburg Süd verlauten. Diese Liniendienste würden weiterhin von FOML, FESCO und verbundenen Unternehmen betrieben.
Hamburg Süd bietet neue Liniendienste an
Die Reederei Hamburg Süd hat vor kurzem die Cross-Trade-Aktivitäten des Konkurrenten Fesco Ocean Management Limited (FOML) zwischen Australien/Neuseeland und Asien beziehungsweise Nordamerika übernommen.