Bremen. Die Bremischen Häfen liegen weiter auf Wachstumskurs. Zwischen Januar und März diesen Jahres gingen nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes rund 17,8 Millionen Tonnen über die Kaikanten. Das entspricht einem Zuwachs um 8,7 Prozent oder 1,4 Millionen Tonnen gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum. Bemerkenswert aus Sicht der Statistiker: Die Versandseite brachte es im Dreimonatszeitraum auf 9,2 Millionen Tonnen und damit fast zwölf Prozent mehr als zu Jahresbeginn 2007. Der Motor der Bremischen Hafenwirtschaft steht unangefochten in Bremerhaven. Beim Gesamtumschlag entfallen mehr als 14,2 Millionen Tonnen – und damit gut 80 Prozent – auf den Umschlag in der Seestadt. Für die Stadt-Bremischen Häfen fielen im Berichtszeitraum 3,6 Millionen Tonnen an. Der Containerumschlag bereitet dem Zwei-Häfen-Stadtstaat ungebrochen Freude. Gut 1,3 Millionen Standardcontainer (TEU) wurden zwischen Januar und März umgeschlagen, ein Plus von gut 9,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In den Boxen waren rund 13 Millionen Tonnen Güter verstaut, ein Plus von 1,3 Millionen Tonnen oder 10,7 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2007. Der Containerisierungsgrad liegt in der Hafengruppe Bremen damit deutlich über 80 Prozent, wobei er auf der Empfangsseite aktuell bei rund 86,3 Prozent und auf der Versandseite bei 81,7 Prozent lag. Ende der 1990-er Jahre lag der Containerisierungsgrad in Bremen/Bremerhaven noch bei über 70 Prozent. (eha)
Hafenstandort Bremen: Immer mehr Güter landen im Container
Im 1.Quartal 2008 rund 17,8 Millionen Tonnen Ladung umgeschlagen – Bremerhaven bleibt Wachstumsmotor der Hafenwirtschaft