Duisburg / Dortmund. Externe Berater hatten in einer Studie Synergiepotenziale aufgezeigt. Dies soll nun gehoben werden. Durch die Kooperation werde das westliche mit dem östlichen Ruhrgebiet stärker vernetzt als bisher. Für beide Standorte ergeben sich aus der Zusammenarbeit Vorteile und Synergieeffekte. Es können neue, wirtschaftliche Angebote für Logistikdienstleister, zum Beispiel im Segment des Kombinierten Verkehrs, geschaffen werden. Absicht sei es hierbei, den Güterumschlag an beiden Standorten zu erhöhen und Verkehre von der Straße auf eine Kombination von Wasser und Schiene zu verlagern. Eine Koordination der Ansiedlungs- und Investitionspolitik soll zur Entstehung neuer Arbeitsplätze in beiden Häfen beitragen. Außerdem sollen Ressourcen im Bereich der Infrastrukturerweiterung und -instandhaltung effizienter eingesetzt werden.
Häfen Duisburg und Dortmund kooperieren
Seit längerer Zeit waren der Duisburger Hafen und der Dortmunder Hafen wegen der Intensivierung der Zusammenarbeit im Gespräch. Jetzt haben die beiden Hafenchefs Erich Staake (Duisburg) und Roland Beyer (Dortmund) im Rathaus zu Duisburg einen Kooperationsvertrag unterzeichnet.