Wiesbaden. Im Fahrwasser der Konjunkturschwäche geht der Gütertransport auf der Schiene weiter zurück. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, nahm der gewerbliche Eisenbahngüterverkehr 2002 im Vergleich zum Vorjahr um ein Prozent ab. Nur noch 285,4 Millionen Tonnen Waren wurden auf Schienen befördert. Von 2000 auf 2001 war der Umfang um zwei Prozent gesunken. Dass der Rückgang 2002 nicht ebenso stark ausfiel, ist dem Dezember zu verdanken: Er glich mit einem Plus von 13 Prozent einen Rückgang von 1,9 Prozent in den elf Monaten zuvor aus. Die Allianz pro Schiene weist nach der Veröffentlichung der Statistik darauf hin, dass der Straßengüterverkehr im Jahr 2002 erheblich stärker zurückgegangen sei als der Schienengüterverkehr. "Im Vergleich der Verkehrsträger hat die Bahn ihren Anteil am Güterverkehrsaufkommen zum ersten Mal seit Jahren wieder gesteigert", kommentierte Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene die aktuellen Zahlen. (vr/dpa)
Gütertransport auf der Schiene weiter rückläufig
Allianz pro Schiene reagiert gelassen